← Die Kartografin der verlorenen Zunge
Kapitel 2 923 Wörter

Die Frau mit der losten Zunge — Lena findet heraus, dass ihre Mutter nicht an Krebs starb — sie verlor ihre Zunge durch eine gezielte Operation.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Kapitel 2, Szene 1 – Die Küche

Lena steht vor dem Kühlschrank, die Hände noch immer leicht nass von der Spülschlüssel. Sie hat die ganze Nacht nicht geschlafen, hat statt Kaffee ein Glas Wein getrunken, weil der Kaffee nach Asche schmeckte. Jetzt brennt ihr der Magen, aber sie trinkt trotzdem einen Schluck, weil sie weiß, dass sie etwas braucht, das sie nicht hat.

Die Kaffeetasse zittert in ihrer Hand. Sie stellt sie ab, reibt sich die Augen. Das Licht über dem Herd flackert, als würde es ihr zusehen.

Sie geht zum Schrank, öffnet ihn. Die Tassen, das Salz, die Bohnenkanne. Unten, zwischen den Konservendosen, liegt das Tagebuch. Das Einband ist abgenutzt, das Papier vergilbt. Sie zieht es heraus, blättert. Die Schrift ist winzig, krampfig, als hätte ihre Mutter sie im Liegen geschrieben, mit der Hand, die zitterte.

Erster Eintrag: 12. März 1980. Es tut weh, zu schreiben. Die Zunge fühlt sich an wie ein Stein.

Lena bleibt stehen. Die Worte sitzen im Hals. Sie liest weiter.

Zweiter Eintrag: 14. März. Sie haben mir gesagt, ich soll mich nicht an den Tag erinnern. Aber ich kann nicht aufhören. Es ist, als würde etwas in meinem Kopf schreien, wenn ich es versuche.

Ihr Atem stockt. Sie schlägt das Buch zu, drückt es gegen ihre Brust, als könnte es sie vor etwas beschützen. Dann geht sie zum Esstisch, zieht eine Schublade auf. Darin, unter einem Stapel Servietten, liegt ein Foto. Ein Polaroid. Das Papier ist brüchig, die Kanten ausgefranst.

Auf dem Bild steht eine Frau. Lenas Mutter. Sie trägt ein blaues Kleid, die Haare kurz, der Blick direkt in die Kamera. Aber das ist nicht alles, was Lena starrt. An ihrem Hals, dort, wo das Kleid endet, ist eine kleine Narbe. Winzig, aber deutlich. Und neben ihr, halb verdeckt von ihrem Körper, ein Mann. Ein Mann, den Lena nicht kennt. Ein Mann, der sie anschaut, als würde er wissen, was kommt.

Lena legt das Foto auf den Tisch. Ihre Finger Zittern nicht mehr. Sie sind eiskalt.

Wer bist du?

Kapitel 2, Szene 2 – Das Archiv

Die Tür knarrt, als Lena sie aufstößt. Der Geruch von Desinfektionsmittel und altem Papier schlägt ihr entgegen, vermischt mit dem metallischen Hauch von Kaffee aus der Kantine. Sie steht in einem engen Gang, Fl amused mit grauen Metallregalen, die bis zur Decke reichen. Über ihr flackert eine Neonröhre, das Licht gelblich, als wäre es durch Staub gefiltert.

Sie geht weiter, die Hände in den Taschen vergraben. Die Aktenordner sind nach Namen sortiert, aber die alphabetische Reihenfolge bricht an einigen Stellen ab. Als hätte jemand die Reihe unterbrochen und nie wieder angefangen. Sie zieht einen Ordner heraus. Marek, A. Die Schrift auf dem Rücken ist sauber, aber das Papier darunter fühlt sich dünn an, als wäre es mehrmals umgebogen worden. Sie öffnet es.

Die Seiten sind leer. Nicht weiß, nicht mit Flecken – leer, als hätte jemand mit einem Messer die Worte herausgeschnitten. Lena blättert weiter. Ein Terminkalender, leer. Röntgenbilder, darauf nur ein single Name: Elias. Kein Datum, keine Erklärung. Nur Elias.

Ihre Finger umklammern den Ordner. Sie geht weiter, schneller jetzt. Meier, B. Die Seiten sind voluminös, aber als sie sie aufschlägt, findet sie nur ein unique Blatt Papier, darauf ein single Name: Mira. Kein Datum, keine Erklärung. Nur Mira. Lena starrt auf den Namen, ihr Atem stockt. Sie kennt diesen Namen. Sie kennt ihn, aber sie kann sich nicht daran erinnern, woher.

Sie zieht den nächsten Ordner. Peters, G. Die Seiten sind leer, aber nicht wie die anderen. Hier fehlen ganze Seiten, als hätte jemand sie systematisch entfernt. Sie geht weiter, die Hände zu Fästen geballt, ihr Herz schlägt schneller. Reinke, H. Ein Terminkalender, darauf nur ein unique Datum: 14. März 1980. Keine anderen Einträge. Keine Notizen. Nur dieses eine Datum.

Lena bleibt stehen. Sie zieht den Ordner heraus, blättert durch. Nichts. Keine Notizen, keine Termine, keine Röntgenbilder. Nur dieses eine Datum, das sie schon kennt. Sie legt den Ordner zurück und zieht den nächsten. Schulz, I. Die Seiten sind leer, aber nicht wie die anderen. Hier fehlen ganze Seiten, als hätte jemand sie herausgerissen. Sie geht weiter, die Hände zu Fästen geballt, ihr Atem wird schneller.

Tietz, J. Die Seiten sind voluminös, aber als sie sie aufschlägt, findet sie nur ein unique Blatt Papier, darauf ein single Name: Herr Brenner. Kein Datum, keine Erklärung. Nur Herr Brenner. Lena starrt auf den Namen, ihr Atem stockt. Sie kennt diesen Namen. Sie kennt ihn, aber sie kann sich nicht daran erinnern, woher.

Sie zieht den nächsten Ordner. Voss, L. Die Seiten sind voluminös, aber als sie sie aufschlägt, findet sie nur ein unique Blatt Papier, darauf ein single Datum: 14. März 1980. Keine anderen Einträge. Keine Notizen. Nur dieses eine Datum. Lena starrt auf das Datum, ihr Atem stockt. Sie kennt dieses Datum. Sie kennt es, aber sie kann sich nicht daran erinnern, was passiert ist.

Sie geht weiter, die Hände zu Fästen geballt, ihr Herz schlägt schneller. Sie zieht den nächsten Ordner. Weber, K. Die Seiten sind leer, aber nicht wie die anderen. Hier fehlen ganze Seiten, als hätte jemand sie systematisch entfernt. Sie geht weiter, die Hände zu Fästen geballt, ihr Atem wird schneller. Sie zieht den nächsten Ordner. Young, N. Die Seiten sind voluminös, aber als sie sie aufschlägt, findet sie nur ein unique Blatt Papier, darauf ein single Satz: Dr. Weber weiß mehr, als er sagt. Kein Datum, keine Erklärung. Nur dieser Satz. Lena starrt auf den Satz, ihr Atem stockt. Sie kennt diesen Satz. Sie kennt ihn, aber sie kann sich nicht daran erinnern, woher.

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