← Die Haut, die das Licht trinkt
Kapitel 5 Überarbeitet 964 Wörter

Die Stimme, die ich nie hatte — Lena beginnt, die Stimme der Gastin zu hören — und zu verstehen, dass sie nicht halluziniert.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Szene 1 – Die Stimme, die mich weiß

Die Tür war nicht da, als ich das Zimmer betrat. Ich erinnere mich an die kühle, glatte Wand. Ich erinnere mich, wie ich mich gegen die Wand lean, die Hände noch immer blass, fast durchscheinend. Ich erinnere mich, wie ich versuchte, den Atem zu halten, als ob das etwas ändern würde. Jetzt ist die Tür da. Sie steht offen. Nicht einen Spalt, nicht ein Flüstern von Bewegung — die Tür steht offen, als hätte jemand sie von innen aufgestoßen, und dann nie wieder angerührt. Drinnen ist nur Dunkelheit. Kein Mondlicht. Kein Sternenlicht. Nur ein langsames, Atem-ähnliches Dunkel, das nicht atmet, weil es nicht lebendig ist. Es ist nur ein Loch.

„Du hast mich gefunden.“

Die Worte sind nicht in meinen Ohren. Sie sind direkt in meinem Kopf, als würde jemand meine Gedanken berühren, um sie zu formen. Meine Zunge ist immer noch zu steif, um zu antworten, aber mein Verstand — der funktioniert noch. Und er sagt: Das ist nicht möglich. Das ist nicht real.

„Lena.“

Jetzt sagt sie meinen Namen. Nicht wie die Wirtin. Nicht wie eine Warnung. Sondern sanft. Als würde sie mich rufen, weil sie weiß, dass ich hier bin.

Ich will mich umdrehen. Ich will sehen, woher die Stimme kommt. Aber ich kann mich nicht bewegen. Nicht wirklich. Nur ein Zucken, als würde mein Körper prüfen, ob er noch funktioniert. Er tut es. Aber er gehorcht nicht.

„Du hast mich gefunden, und jetzt werde ich dir zeigen, was du sein sollst.“

Meine Augen schnellen auf. Die Tür ist immer noch offen. Immer noch nur Dunkelheit dahinter. Kein Licht. Kein Schatten, der sich bewegt. Nur das leise, unaufhörliche Atmen des Raums.


Szene 2 – Der Speisesaal der Stummen

Die Tür zum Speisesaal war nicht verschlossen. Sie hatte es nie versucht. Jetzt, da es zu spät war, stand sie vor dem Raum, in dem die Tische sich plötzlich bewegt hatten, als würden unsichtbare Hände sie schieben. Die Gäste saßen an ihnen, starrten sie an, als wäre sie nicht da.

Sie wollte nicht hereingehen. Die Stimme in ihrem Kopf sagte: Du gehörst hierher. Sie dachte: Das ist unmöglich.

Ihre Hände waren immer noch blass, fast durchscheinend, aber jetzt zitterten sie nicht mehr. Sie waren ruhig. Als würde sie sie nicht mehr brauchen.

Der Speisesaal war hell, viel zu hell, als wäre das Licht künstlich, als würde es nicht von der Sonne kommen. An den Wänden hingen Bilder, die sie nicht kannte. Gesichter, die sie nicht kannte.

Ihre eigene Hand bewegte sich. Langsam. Fast wie von selbst. Sie berührte die Tür. Sie öffnete sich. Nicht mit einem Knarren, nicht mit einem Geräusch. Sie öffnete sich lautlos, als wäre die Luft selbst der Mechanismus.

Drinnen saßen Menschen. Nicht viele. Nur ein paar. An jedem Tisch saß eine Person, die sie anstarrte, als wüsste sie, wer Lena war.

Sie wollte nicht hereingehen. Aber ihre Füße bewegten sich. Einer nach dem anderen. Langsam. Als wäre sie nicht mehr sie selbst.

Sie setzte sich an einen Tisch. Der Stuhl war kalt. Nicht wie Holz. Nicht wie Metall. Sondern wie etwas, das nie berührt wurde.

Die Frau am Tisch gegenüber hob eine Hand. Ihre Finger waren lang, fast wie die einer Puppe. Sie lächelte.

Lena wollte aufstehen. Sie wollte wegrennen. Aber sie konnte nicht. Weil die Stimme in ihrem Kopf jetzt sagte: Du bist hier. Und sie wusste, dass es wahr war.

Die Frau am Tisch gegenüber war sie. Sie trug dasselbe Kleid. Dasselbe, wasserähnliche Muster. Dasselbe Lächeln. Dasselbe Wissen.

Sie strich sich über die Wange. Lena spürte es. Nicht mit den Augen. Nicht mit den Händen. Sondern mit etwas Tieferem. Etwas, das sie nicht benennen konnte.

Die Frau am Tisch gegenüber strich sich über die Wange, und Lena spürte, wie ihre eigene Haut sich bewegte, als würde sie sich selbst berühren.

„Du hast mich gefunden“, sagte die Stimme. „Und jetzt werde ich dir zeigen, was du sein sollst.“

Lena wollte schreien. Aber sie konnte nicht. Weil sie wusste, dass es zu spät war. Weil sie wusste, dass sie schon immer hier gewesen war.

Die Frau am Tisch gegenüber stand auf. Sie kam auf Lena zu. Ihre Bewegungen waren fließend, fast wie Wasser. Lena spürte, wie die Luft um sie herum sich verdichtete, als würde sie atmen.

Die Frau beugte sich vor. Ihr Gesicht war nah. Zu nah.

Lena schloss die Augen. Nicht, weil sie es wollte. Sondern weil sie dachte, vielleicht, wenn sie nicht hinschaue, ist sie nicht da. Vielleicht, wenn sie still ist, verschwindet sie.

Aber sie verschwand nicht.

„Du hast mich gefunden“, flüsterte die Stimme in ihrem Kopf. „Und jetzt werde ich dir zeigen, was du sein sollst.“

Lena spürte, wie etwas in ihr zu pochen begann. Ein Rhythmus. Ein Herzschlag, der nicht ihrer war.

Sie öffnete die Augen.

Die Frau stand immer noch da. Sie lächelte immer noch.

Aber jetzt, in der Nähe, sah Lena etwas, das sie vorher nicht bemerkt hatte.

Ihre Augen. Sie waren nicht da. Nicht ganz. Es war, als hätte jemand zwei kleine Löcher in ihre Haut gebohrt, wo die Augen sein sollten.

Und durch diese Löcher sah Lena etwas.

Etwas, das nicht da sein sollte.

„Was siehst du, Lena?“

Die Stimme war jetzt lauter. Klarer. Als würde sie direkt in ihr Ohr sprechen.

Lena wollte antworten. Sie wollte schreien.

Aber ihre Lippen bewegten sich nicht. Kein Wort kam heraus.

Sie sah die Frau an. Sie sah die Löcher in ihren Augen. Sie sah, wie etwas darin pulsierte.

Etwas, das wie Licht aussah. Wie das Licht, das sie in den Gängen gesehen hatte. Wie das Licht, das sie nie berühren konnte.

„Das ist du“, sagte die Stimme. „Das bist du, Lena.“

Lena spürte, wie etwas in ihr zu brechen begann. Etwas, das sie nicht halten konnte.

Sie wollte wegrennen. Sie wollte schreien.

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