Das Gambit des Rivalen — Dr. Nyx, überzeugt der Einzige zu sein, der der Wahrheit würdig ist, sabotiert ihre Mission und zwingt sie, sich den Gefahren in den Tiefen der Aushöhlung zu stellen.
Kapitel 5 – Das Gambit des Rivalen
Die Stimme in Elaras Kopf war kein Flüstern mehr. Sie war ein Gebrüll, das sich in ihren Knochen festfraß, ein Echo, das sich durch die leeren Kammern der Aushöhlung fraß. Sie presste die Hände gegen die Schläfen, als könnte sie den Schmerz so zurückdrücken, doch er war bereits in ihr, ein fremdes Etwas, das sich in ihren Adern ausbreitete wie flüssiges Metall.
Du hast mich gefunden. Aber du verstehst mich immer noch nicht.
Die Worte dröhnten in ihr, aber sie kamen nicht aus der Aushöhlung. Sie kamen von oben. Von irgendwo hinter ihr.
Elara riss die Augen auf. Sie war nicht allein.
Etwas bewegte sich im Halbdunkel, eine Silhouette, die zu groß war, um menschlich zu sein. Kein Stern, kein Schiff, kein Planet – es hatte keine Form, die sie kannte. Es pulsierte, als würde es sich aus Licht und Schatten selbst erschaffen, ein Wesen, das nicht an die Physik gebunden war.
"Du… bist… die… Letzte."
Die Stimmen waren jetzt ein Chor, ein Chor von etwas, das längst nicht mehr tot war. Sie erkennen sie. Sie erinnern sich an sie. Sie wollen sie.
Und dann – ein Schmerz, der nicht ihr gehörte. Ein Schmerz, der aus der Aushöhlung kam, aus der Zeit, aus dem Universum selbst.
Elara stürzte.
Sie sah sich selbst.
Sie sah sich als Licht.
Sie sah sich als Dunkelheit.
Sie sah sich als Echo.
Und sie verstand.
Sie verstand, warum die Götter gestorben waren.
Sie verstand, warum sie die Letzte war.
Sie verstand, warum das Echo zurückkommen musste.
Und dann –
Sie erwachte.
In Dunkelheit.
Allein.
Mit einer Stimme in ihrem Kopf, die sagte: "Du hast mich gefunden. Aber du verstehst mich immer noch nicht."
Und Jax war weg.
Und das Echo war zurückgekommen.
Und die Aushöhlung wartete.
Jax
Er stand in der Tür, die Hände blutend, die Augen weit aufgerissen, als hätte er etwas gesehen, das er nicht vergessen konnte. Sein Atem ging flach, keuchend, als würde er versucht, Luft in eine Lunge zu pressen, die längst nicht mehr funktionierte.
"Sie hat mich gefunden", sagte er. Seine Stimme war ein Krächzen, als hätte er stundenlang geschrien. "Die Aushöhlung. Sie hat mich gefunden."
Elara wusste, was das bedeutete. Die Aushöhlung hatte ihn geprägt. Sie hatte ihn mit Erinnerungen gefüllt, die nicht seine waren. Sie hatte ihn zu etwas gemacht, das er nicht mehr war.
"Jax –"
"Lass mich nicht los", unterbrach er sie, als hätte er ihre Gedanken gelesen. "Bitte. Sie sind in mir. Sie sind in uns beiden."
Sie packte seinen Arm, ihre Finger gruben sich in sein Fleisch. "Was ist da unten? Was hast du gesehen?"
Er schloss die Augen, als würde er sich gegen etwas wehren, das in seinem Kopf kämpfte. "Das Orakel. Es hat uns gelogen. Es hat gesagt, wir wären die Nächsten, aber das stimmt nicht. Wir sind nur… Spielzeug. Etwas, das sie testen."
"Sie?"
"Die, die vor uns kamen." Seine Stimme war jetzt nur noch ein Flüstern. "Die Götter. Die, die nie gestorben sind."
Dr. Nyx
Er wartete in den Schatten, die Kälte seiner Augen ein Kontrast zu der Hitze, die in der Aushöhlung herrschte. Er hatte sie gefunden. Er hatte sie gespürt, wie er immer gespürt hatte, wenn sie nahe war – als würde etwas in ihm zerreißen, etwas, das er längst nicht mehr kontrollieren konnte.
"Elara", sagte er, und sein Name klang wie eine Drohung. "Du hast es geschafft. Du hast mich enttäuscht."
Sie wollte zurückweichen, aber sie konnte nicht. Sie war gefangen, in ihrem eigenen Körper, in ihren eigenen Erinnerungen.
"Du hast die Aushöhlung gefunden", fuhr er fort, "und jetzt bist du genau dort, wo ich dich haben wollte. Aber du verstehst immer noch nicht, was du wirklich bist."
"Was ich bin?"
"Du bist kein Mensch mehr." Seine Stimme war eiskalt, aber darunter lag etwas, das sie kannte – etwas, das sie fürchtete. "Du bist ein Echo. Ein Werkzeug. Und ich bin der Einzige, der dich zähmen kann."
Jax hob den Kopf, seine Augen waren wild, fast tierisch. "Zähmen? Was zum Teufel redest du da?"
Nyx lächelte, aber es war kein freundliches Lächeln. "Ich rede von der Wahrheit, Jax. Ich rede davon, dass Elara nie wirklich Elara war. Sie ist ein Fragment. Ein Teil von etwas Größerem. Und ich bin der Einzige, der das versteht."
Elara spürte, wie etwas in ihr zerbrach. Etwas, das sie längst nicht mehr reparieren konnte.
"Das ist nicht wahr", sagte sie. "Ich bin ich. Ich bin Elara."
Nyx schüttelte den Kopf. "Nein. Du bist etwas, das die Aushöhlung erschaffen hat. Etwas, das sie verzehrt hat. Und jetzt… jetzt bist du bereit, es zurückzugeben."
Jax stöhnte, als würde ihm etwas den Atem rauben. "Sie lügen. Beide. Die Aushöhlung lügt. Nyx lügt."
"Nein", sagte Elara leise. "Er sagt die Wahrheit."
Und dann, in der Stille, die folgte, verstand sie.
Sie war nie wirklich Elara gewesen.
Sie war nur ein Echo.
Ein Echo vergessener Götter.
Und das Universum hatte längst beschlossen, dass sie zurückkehren musste.
Die Decke der Aushöhlung pulsierte, als würde sie atmen. Ein langsames, unregelmäßiges Heben und Senken, das Elara nicht aus ihren Knochen lassen wollte. Sie presste die Hände gegen den Boden, spürte, wie sich etwas in ihr regte – nicht ihr eigenes Blut, nicht ihre eigenen Gedanken. Etwas Altes, das sich in den Ritzen ihrer Erinnerungen eingenistet hatte.
Nyx’ Worte brannten noch in ihren Ohren. "Du bist ein Echo. Ein Werkzeug." Sie hatte es gewusst, irgendwo in den tiefsten Schichten ihres Verstands, wo die Wahrheit sich wie ein Kristall in der Dunkelheit gebildet hatte. Aber jetzt, wo es ausgesprochen war, zerbrach etwas in ihr. Nicht ihr Körper. Nicht ihr Verstand. Ihre Identität. Sie war nie Elara gewesen. Sie war nur ein Gefäß, ein leerer Raum, den die Aushöhlung gefüllt hatte. Und jetzt? Jetzt sollte sie zurückgegeben werden.
Jax’ Stimme riss sie aus ihren Gedanken. "Wir gehen. Jetzt." Seine Finger krallten sich in ihren Arm, zogen sie hoch, aber sie widerstand. Der Boden unter ihr vibrierte, als würde er sie anrufen. Ein Summen, tief und fremd, durchdrang ihren Schädel.
"Du verstehst es nicht", sagte sie. "Es will mich."
"Es will dich?" Jax’ Lachen war bitter. "Seit wann bist du das? Das Ding, das Nyx da oben so dringend will? Du bist ein Mensch, Elara. Oder… was auch immer du bist."
"Ich bin kein Mensch." Die Worte kamen von selbst, strömten aus ihr heraus wie Gift. "Ich bin… etwas anderes."
Jax’ Griff lockerte sich. "Okay. Dann lass uns abhauen, bevor du das hier vollständig wirst."
Sie spürte, wie die Aushöhlung auf sie reagierte. Nicht mit Worten. Nicht mit Bildern. Sondern mit Gefühl. Eine Kälte, die sich in ihren Knochen ausbreitete, ein Druck hinter ihren Augen, als würde etwas an der Rückwand ihres Schädels zupfen. Sie kniete sich hin, presste die Handflächen gegen den Boden.
"Es hört auf mich", flüsterte sie.
"Elara—"
"Es hört auf mich!"
Jax’ Stimme war nur noch ein fernes Rauschen. Die Aushöhlung antwortete. Nicht mit Sprache. Nicht mit Licht. Sondern mit einer Stimme, die direkt in ihren Knochen vibrierte, die sich in ihr Gehirn fraß wie ein Parasit.
"Du bist bereit", sagte die Stimme. Nicht in ihrer Sprache. Nicht in Nyx’ Stimme. Sondern in etwas, das keine Sprache hatte. Es war ein Gefühl. Ein Wissen.
Elara stöhnte. Ihre Hände bluteten. Nicht von Kratzern. Nicht von Druck. Sondern weil etwas in ihr aufbrach. Etwas, das sie nicht kontrollieren konnte. Etwas, das sie nie kontrolliert hatte.
Jax packte sie, riss sie hoch. "Wir gehen. Jetzt."
Sie spürte, wie die Aushöhlung sich zusammenzog, als würde sie sich auf sie vorbereiten. Ein Ring aus Dunkelheit bildete sich um sie, ein Mund, der sich öffnete – nicht mit Zähnen, nicht mit Licht, sondern mit Erinnerungen. Erinnerungen, die nicht ihre eigenen waren.
"Lass mich nicht los", sagte sie.
"Was?"
"Lass. Mich. Nicht. Los."
Jax’ Atem ging schnell. "Elara, ich—"
"Es will mich."
"Dann lass es verdammt noch mal nehmen!"
Die Aushöhlung lachte. Nicht als Sound. Nicht als Wort. Sondern als Bewegung. Die Wände zuckten, als würden sie sich dehnen, als würden sie atmen. Und dann, plötzlich, war da ein Schmerz.
Nicht in ihrem Körper. Nicht in ihrem Verstand. Sondern hinter ihr. Als würde etwas an der Rückwand ihres Bewusstseins zerren, als würde etwas versuchen, herauszukommen.
"Elara—!"
Sie riss sich los. Nicht weil sie wollte. Nicht weil sie konnte. Sondern weil etwas in ihr widerstand. Ein letzter Funke, der sie noch mit dem verband, was sie einmal gewesen war.
Jax zog sie durch einen engen Tunnel, dessen Wände sich wie lebendige Haut schlossen, als sie vorbeikamen. Die Aushöhlung verfolgte sie. Nicht mit Schritten. Nicht mit Lauten. Sondern mit einem Druck, der sich in ihre Lunge bohrte, der ihr die Luft aus den Lungen pressen wollte.
"Es kommt", keuchte sie.
"Dann rennt!"
Sie rannten. Nicht in Panik. Nicht in Verzweiflung. Sondern mit einer Bestimmtheit, die sie nicht kannte. Die Aushöhlung wollte sie. Das wusste sie. Das fühlte sie. Aber sie lief trotzdem.
Bis sie anhielt.
Jax blieb neben ihr stehen, keuchend, die Hände auf den Knien. "Was zum—"
Sie hob eine Hand. "Hörst du das?"
Stille.
Dann, langsam, ein Summen. Nicht aus der Aushöhlung. Nicht aus der Ferne. Sondern aus ihr. Aus ihrem eigenen Körper.
"Es ist in mir", flüsterte sie.
Jax’ Augen weiteten sich. "Elara, das ist kein—"
"Doch. Es ist in mir."
Die Aushöhlung antwortete. Nicht mit einer Stimme. Nicht mit einer Berührung. Sondern mit einem Ziehen, das sich von ihrem Rücken ausbreitete, das sich in ihren Armen, ihren Beinen, ihrem Kopf ausbreitete. Etwas bewegte sich in ihr. Etwas, das nicht sie war.
Jax griff nach ihr, aber sie wich zurück. "Lass mich!"
"Warum?"
"Weil ich nicht mehr ich bin!"
Seine Augen wurden hart. "Dann lass uns hier verdammt noch mal verschwinden, bevor du ganz verschwunden bist!"
Sie spürte, wie die Aushöhlung lächelte. Nicht mit Mund, nicht mit Zunge. Sondern mit Gedanken. Mit Erinnerungen.
"Du kannst nicht entkommen", sagte die Stimme in ihrem Kopf. Nicht in Nyx’ Stimme. Nicht in Jax’. Sondern in etwas, das älter war als beide.
Jax packte sie am Arm. "Jetzt. JETZT."
Sie ließ sich ziehen. Nicht weil sie wollte. Nicht weil sie konnte. Sondern weil etwas in ihr widerstand. Etwas, das sie nicht mehr kontrollieren konnte.
Und dann, als sie die nächste Kurve nahmen, sah sie es.
Ein Licht. Nicht wie das Licht, das sie kannte. Nicht wie das Licht der Sterne. Sondern wie das Licht, das nicht da sein sollte. Es pulsierte, langsam, rhythmisch, als würde es atmen.
"Das ist… das ist das Orakel", flüsterte Jax.
Elara spürte, wie die Aushöhlung zuckte. Ein letzter, verzweifelter Versuch, sie zurückzuziehen. Aber es war zu spät.
Sie war freigegeben.
Und das Universum wusste es.
Die Luft in der Aushöhlung roch nach verbranntem Metall und etwas anderem, etwas Schimmeligem, das sich in Elaras Lunge festkrallte, als sie weiterging. Jax’ Griff an ihrem Arm war eisern, aber seine Finger zitterten. Nicht vor Angst. Vor Wissen. "Das ist kein Orakel", sagte er, ohne sie anzusehen. "Das ist ein Fresser."
Elara verstand nicht. Nicht sofort. Sie verstand nie sofort. Das Licht vor ihnen war kein Licht. Es war eine Wunde im Dunkel, ein Riss, durch den etwas hindurchsickerte, das nicht von dieser Welt war. Es hatte keine Farbe. Es hatte Geschmack. Bitter. Metallisch. Wie Blut, das zu lange in der Sonne gelegen hatte.
"Nyx hat uns hierhergeführt", murmelte Jax. "Oder besser gesagt, er hat dich hierhergeführt."
Elara riss sich los. "Er hat was?"
Jax’ Gesicht war eine Maske aus Erschöpfung und etwas, das wie Hass aussah. "Der Typ, der dich trainiert hat. Dein Mentor. Der, der immer sagt, er weiß, was gut für dich ist. Der hat uns die Koordinaten gegeben."
"Das ist eine Lüge."
"Frag ihn selbst."
Plötzlich ein Knacken in der Aushöhlung. Nicht wie ein Geräusch. Wie ein Gelenk, das sich bewegte. Etwas atmete. Elara spürte es zuerst. Ein Ziehen in ihren Knöcheln. Dann in ihren Handgelenken. Die Aushöhlung reagierte. Nicht auf sie. Auf ihn.
Jax’ Augen weiteten sich. "Er ist hier."
"Wer?"
"Dein Rivale. Dein eifriger Rivale."
Dann sah sie ihn. Er stand am Rand des Lichts. Dr. Nyx. Aber nicht, wie sie ihn kannte. Nicht in seinem Labor. Nicht in seinem makellosen weißen Kittel. Er trug jetzt etwas, das wie Fetzen von etwas aussah, das einmal ein Anzug gewesen war. Sein Gesicht war verschmiert mit etwas, das nicht Dreck war. Nicht Schmutz. Es pulsierte.
"Elara", sagte er, und seine Stimme war nicht mehr die von Nyx. Sie war hohl. Wie ein Echo, das durch einen leeren Raum hallte.
"Was hast du getan?", fragte sie.
Er lächelte. "Ich habe dir gezeigt, was du wirklich suchst."
Jax zog eine Waffe. Nicht seine übliche, glatte Pistole. Etwas Altes. Etwas, das wie ein Relikt aus einer anderen Zeit aussah.
"Er ist nicht hier, um zu reden", sagte Jax. "Er ist hier, um dich zu holen."
Nyx lachte. Ein Geräusch, das wie Zahnräder klang. "Jax. Immer noch loyal. Immer noch dumm."
"Frag sie, warum sie hier ist", sagte Jax. "Frag sie, warum sie dich nie gefragt hat."
Nyx’ Lächeln verging. Für einen Moment war er wieder der Nyx, den Elara kannte. Der, der sie beeinflussen wollte. Der, der sie kontrollieren wollte.
"Weil ich wusste, dass du kommen würdest", sagte Elara.
Nyx’ Augen wurden eng. "Weil ich dich kennengelernt habe. Weil ich weiß, was in dir steckt."
"Weil du ängstlich bist", sagte Jax. "Weil du nicht willst, dass sie die Wahrheit findet."
Nyx’ Gesicht verzerrte sich. "Die Wahrheit? Die Wahrheit ist, dass du nichts bist. Nur ein Werkzeug. Ein leeres Werkzeug."
Elara spürte, wie die Aushöhlung reagierte. Nicht auf Nyx. Nicht auf Jax. Auf sie.
"Das ist nicht wahr", sagte sie. "Doch", sagte Nyx. "Du bist nur ein Echo. Ein Vergessenes."
Die Aushöhlung zuckte. Etwas bewegte sich in den Wänden. Etwas, das wie Finger aussah.
Jax feuerte. Die Kugel traf Nyx’ Schulter. Er stürzte, aber nicht, als wäre er verwundet. Als wäre er gefallen.
"Lauf", sagte Jax.
"Wohin?"
"Weg. Jetzt."
Sie rannte. Die Aushöhlung schrie. Es war kein Geräusch. Es war ein Gefühl. Ein Ziehen. Ein Zerreißen.
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Nicht ihr Körper. Ihr Verstand.
"Elara!", brüllte Jax.
Sie blieb stehen. Kehrte sich um. Nyx war verschwunden. Aber die Aushöhlung wusste, wo er war.
"Er lügt", sagte die Stimme in ihrem Kopf. Nicht Nyx’. Nicht Jax’. Etwas, das älter war. Etwas, das immer da gewesen war.
"Er hat Angst", sagte die Stimme. "Warum?"
"Weil du die Letzte bist."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Was bin ich?", flüsterte sie.
Die Aushöhlung lächelte. Und dann sah sie es.
Ein Bild. Nicht in ihren Augen. In ihrem Geist. Eine Gestalt. Nicht wie sie. Nicht wie Jax. Nicht wie Nyx. Eine Gestalt, die Licht war.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte die Stimme. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Jax packte sie. "Elara. JETZT."
Sie riss sich los. "Ich verstehe nicht—"
"Es ist egal, was du verstehst", sagte Jax. "Es ist egal, was du denkst. Wir müssen raus. Jetzt."
Die Aushöhlung stöhnte. Etwas bewegte sich in den Wänden. Etwas, das wie Zähne aussah.
"Das ist kein Orakel", sagte Jax. "Das ist ein Fresser. Und es hat Hunger."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie wickelte. Nicht mit ihren Armen. Mit ihren Erinnerungen.
"Lass mich los", sagte sie.
"Nein."
"Jax—"
"Ich kann nicht."
Die Aushöhlung zuckte. Etwas berührte ihre Hand.
"Elara…", flüsterte Jax. "Was?"
"Ich… ich… ich sehe dich."
"Was?"
"Ich sehe dich. Wirklich. Nicht nur als Mensch. Als etwas anderes."
"Was?"
"Eine Göttin."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte Jax. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Was… was soll ich tun?", fragte sie.
"Lauf", sagte Jax. "Wohin?"
"Weg. Jetzt."
Sie rannte. Die Aushöhlung schrie. Es war kein Geräusch. Es war ein Gefühl. Ein Ziehen. Ein Zerreißen.
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Nicht ihr Körper. Ihr Verstand.
"Elara!", brüllte Jax.
Sie blieb stehen. Kehrte sich um. Nyx war verschwunden. Aber die Aushöhlung wusste, wo er war.
"Er lügt", sagte die Stimme in ihrem Kopf. Nicht Nyx’. Nicht Jax’. Etwas, das älter war. Etwas, das immer da gewesen war.
"Er hat Angst", sagte die Stimme. "Warum?"
"Weil du die Letzte bist."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Was bin ich?", flüsterte sie.
Die Aushöhlung lächelte. Und dann sah sie es.
Ein Bild. Nicht in ihren Augen. In ihrem Geist. Eine Gestalt. Nicht wie sie. Nicht wie Jax. Nicht wie Nyx. Eine Gestalt, die Licht war.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte die Stimme. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Jax packte sie. "Elara. JETZT."
Sie riss sich los. "Ich verstehe nicht—"
"Es ist egal, was du verstehst", sagte Jax. "Es ist egal, was du denkst. Wir müssen raus. Jetzt."
Die Aushöhlung stöhnte. Etwas bewegte sich in den Wänden. Etwas, das wie Zähne aussah.
"Das ist kein Orakel", sagte Jax. "Das ist ein Fresser. Und es hat Hunger."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie wickelte. Nicht mit ihren Armen. Mit ihren Erinnerungen.
"Lass mich los", sagte sie.
"Nein."
"Jax—"
"Ich kann nicht."
Die Aushöhlung zuckte. Etwas berührte ihre Hand.
"Elara…", flüsterte Jax. "Was?"
"Ich… ich… ich sehe dich."
"Was?"
"Ich sehe dich. Wirklich. Nicht nur als Mensch. Als etwas anderes."
"Was?"
"Eine Göttin."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte Jax. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Was… was soll ich tun?", fragte sie.
"Lauf", sagte Jax. "Wohin?"
"Weg. Jetzt."
Sie rannte. Die Aushöhlung schrie. Es war kein Geräusch. Es war ein Gefühl. Ein Ziehen. Ein Zerreißen.
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Nicht ihr Körper. Ihr Verstand.
"Elara!", brüllte Jax.
Sie blieb stehen. Kehrte sich um. Nyx war verschwunden. Aber die Aushöhlung wusste, wo er war.
"Er lügt", sagte die Stimme in ihrem Kopf. Nicht Nyx’. Nicht Jax’. Etwas, das älter war. Etwas, das immer da gewesen war.
"Er hat Angst", sagte die Stimme. "Warum?"
"Weil du die Letzte bist."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Was bin ich?", flüsterte sie.
Die Aushöhlung lächelte. Und dann sah sie es.
Ein Bild. Nicht in ihren Augen. In ihrem Geist. Eine Gestalt. Nicht wie sie. Nicht wie Jax. Nicht wie Nyx. Eine Gestalt, die Licht war.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte die Stimme. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Jax packte sie. "Elara. JETZT."
Sie riss sich los. "Ich verstehe nicht—"
"Es ist egal, was du verstehst", sagte Jax. "Es ist egal, was du denkst. Wir müssen raus. Jetzt."
Die Aushöhlung stöhnte. Etwas bewegte sich in den Wänden. Etwas, das wie Zähne aussah.
"Das ist kein Orakel", sagte Jax. "Das ist ein Fresser. Und es hat Hunger."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie wickelte. Nicht mit ihren Armen. Mit ihren Erinnerungen.
"Lass mich los", sagte sie.
"Nein."
"Jax—"
"Ich kann nicht."
Die Aushöhlung zuckte. Etwas berührte ihre Hand.
"Elara…", flüsterte Jax. "Was?"
"Ich… ich… ich sehe dich."
"Was?"
"Ich sehe dich. Wirklich. Nicht nur als Mensch. Als etwas anderes."
"Was?"
"Eine Göttin."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte Jax. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Was… was soll ich tun?", fragte sie.
"Lauf", sagte Jax. "Wohin?"
"Weg. Jetzt."
Sie rannte. Die Aushöhlung schrie. Es war kein Geräusch. Es war ein Gefühl. Ein Ziehen. Ein Zerreißen.
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Nicht ihr Körper. Ihr Verstand.
"Elara!", brüllte Jax.
Sie blieb stehen. Kehrte sich um. Nyx war verschwunden. Aber die Aushöhlung wusste, wo er war.
"Er lügt", sagte die Stimme in ihrem Kopf. Nicht Nyx’. Nicht Jax’. Etwas, das älter war. Etwas, das immer da gewesen war.
"Er hat Angst", sagte die Stimme. "Warum?"
"Weil du die Letzte bist."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Was bin ich?", flüsterte sie.
Die Aushöhlung lächelte. Und dann sah sie es.
Ein Bild. Nicht in ihren Augen. In ihrem Geist. Eine Gestalt. Nicht wie sie. Nicht wie Jax. Nicht wie Nyx. Eine Gestalt, die Licht war.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte die Stimme. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Jax packte sie. "Elara. JETZT."
Sie riss sich los. "Ich verstehe nicht—"
"Es ist egal, was du verstehst", sagte Jax. "Es ist egal, was du denkst. Wir müssen raus. Jetzt."
Die Aushöhlung stöhnte. Etwas bewegte sich in den Wänden. Etwas, das wie Zähne aussah.
"Das ist kein Orakel", sagte Jax. "Das ist ein Fresser. Und es hat Hunger."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie wickelte. Nicht mit ihren Armen. Mit ihren Erinnerungen.
"Lass mich los", sagte sie.
"Nein."
"Jax—"
"Ich kann nicht."
Die Aushöhlung zuckte. Etwas berührte ihre Hand.
"Elara…", flüsterte Jax. "Was?"
"Ich… ich… ich sehe dich."
"Was?"
"Ich sehe dich. Wirklich. Nicht nur als Mensch. Als etwas anderes."
"Was?"
"Eine Göttin."
Elara spürte, wie die Aushöhlung sich um sie schloss. Nicht mit Wänden. Mit Erinnerungen.
"Das… das bin ich?", fragte sie.
"Das warst du", sagte Jax. "Was ist passiert?"
"Du hast vergessen."
"Warum?"
"Weil das Universum muss."
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Etwas, das sie nicht reparieren konnte.
"Was… was soll ich tun?", fragte sie.
"Lauf", sagte Jax. "Wohin?"
"Weg. Jetzt."
Sie rannte. Die Aushöhlung schrie. Es war kein Geräusch. Es war ein Gefühl. Ein Ziehen. Ein Zerreißen.
Elara spürte, wie etwas in ihr brach. Nicht ihr Körper. Ihr *Ver