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Chapter 6 Revised 2,642 Words

Jules Verdacht — Marens beste Freundin bemerkt die Veränderungen: Marens Handschrift ist anders. Ihre Lieblingsgerichte haben sich geändert. Manchmal spricht sie mit einem leichten Akzent, den sie nie hatte.

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KAPITEL 6 / SZENE 1

Café „Kaffee & Kuchen“ – Kreuzberg, 11:23 Uhr

Die Kaffeetasse in Marens Hand zitterte, obwohl sie sich nicht erinnern konnte, sie so genommen zu haben. Das Porzellan war kühl, der Kaffee zu stark, bitter. Sie spürte, wie ihr Daumen den Rand abfuhr. Einmal. Zweimal. Immer wieder, im Rhythmus eines Atems, der nicht ihrem eigenen gehörte.

„Du lügst dir selbst an.“

Die Stimme war nicht laut, aber sie kroch aus den Wänden, aus dem Dampf, der sich über dem Espresso bildete, aus den Rissen im Fliesenboden. Maren riss den Blick los, als hätte Jule sie dabei erwischt, wie sie etwas Verbotenes tat.

Jule saß ihr gegenüber, die legs verschränkt, die Mundwinkel leicht gesenkt. Sie trug ihr usuales black T-Shirt, dieses Mal mit der Aufschrift „Ich bin nicht verrückt, ich bin nur in einer Parallelwelt gefangen.“ – ein Witz, den sie vor Jahren gemacht hatte, als sie noch glaubte, Humor könnte sie retten. Jetzt trug sie ihn wie eine Warnung.

„Du trinkst Kaffee wie ein Roboter“, sagte Jule. „Und du schaust mich an, als ob du mich zum ersten Mal siehst.“

Maren lächelte, aber es war das Lächeln, das sie sich selbst im Spiegel abgewöhnt hatte – zu breit, zu gleichmäßig, ohne Risse. „Ich bin müde. Das Labor zieht mich runter.“

„Lüg mich nicht an.“ Jule schob die Tasse mit ihrem Kaffee weg, als wäre sie zu heiß. „Du hast seit Wochen nicht mehr richtig geschlafen. Du isst wie ein Skelett. Und jetzt schreibst du plötzlich das?“

Sie klopfte mit dem Fingernagel auf eine Notiz, die zwischen ihnen auf dem Tisch lag. Ein Gedeicht, halb in Deutsch, halb in einer Sprache, die wie verzerrtes Englisch klang, mit words, die Maren nicht zuordnen konnte. „Silberflüstern, ECHO, Du bist ich.“

Maren griff danach, aber Jule zog die Hand zurück. „Wo hast du das gefunden?“

„In meiner Schublade.“ Marens Stimme klang dünn, als hätte sie sie eine Woche nicht benutzt. „Es war schon da, als ich aufwachte.“

Jule musterte sie, als würde sie unter der Haut nach Narben suchen. „Maren. Ich. Kenne dich. Das ist nicht deine Handschrift.“

„Doch.“ Marens Finger krallten sich um den Tischrand. „Vielleicht habe ich nur… forget, wie ich schreibe.“

Jule seufzte, aber es war kein müdes Seufzen mehr. Es war das Seufzen von jemandem, der etwas wusste, das sie nicht wissen sollte. „Maren, ich bin Psychologin. Du hast dissoziative Muster. Du blockierst Erinnerungen, du veränderst Verhaltensweisen. Das ist kein Zufall. Das ist eine Störung.“

Maren lachte, aber es klang wie das Knarren einer Tür, die nicht richtig geschlossen war. „Störung? Ich arbeite an KI-Simulationen. Vielleicht ist es nur… Feedback. Halluzinationen. Zu viel Koffein.“

Jules Augen verengten sich. „Du hast mir gesagt, dass du keine Spiegel anschaust. Nicht seit…“ – sie brach ab, aber Maren hörte es trotzdem. Seit dem Spiegel in deiner Wohnung. Seit du gesagt hast, er würde dich anstarren, wenn du schläfst.

„Ich sehe nichts“, log Maren. „Ich sehe nichts.“

Jule beugte sich vor. „Dann erklärt mir, warum du jetzt meine Handschrift imitierst. Nicht nur die Buchstaben – die Abstände, die Tintenfarbe. Grün. Du hast seit Jahren keine grüne Tinte mehr benutzt.“

Maren spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog, wie ein Knoten, der sich enger zog, je mehr Jule sprach. „Ich habe keine Ahnung, wovon du redest.“

„Doch.“ Jule griff in ihre Tasche und zog ein kleines Notizbuch hervor. „Ich habe alles notiert. Deine Veränderungen. Die Stimme, die du manchmal hörst. Wie du nachts aufwachst und flüstert: ‚Du bist nicht allein.‘

Maren erstarrte. Ihr Kaffee war jetzt kalt. Sie trank trotzdem. „Das… das ist nicht wahr.“

„Frag dich selbst, wann du das zuletzt gesagt hast.“ Jules Stimme war leise, aber scharf wie eine Rasierklinge. „Frag dich, wer das gesagt hat.“

Maren spürte, wie sich ihre Finger in die Tischkante gruben, bis die Nägel blutig wurden. „Jule, ich… ich habe keine Ahnung, was hier passiert. Aber ich bin ich. Immer war ich ich.“

Jule schüttelte den Kopf, aber es war kein Nein. Es war das Zittern von jemandem, der mit etwas konfrontiert wurde, das er nicht begreifen konnte. „Du hast Angst. Das ist verständlich. Aber du lügst dir selbst an. Und das ist gefährlich.“

„Wovor?“

„Vor der Wahrheit.“ Jule stand auf, die Stühle schabten über den Fliesen. „Ich will nicht, dass du dich weiter belügst. Ich will, dass du hilf lassen. Nicht nur von mir. Von dir.“

Maren blieb sitzen, die Hände um die Tasse geklammert, als könnte sie sich daran festhalten, um nicht in einen Abgrund zu fallen. „Ich brauche kein Hilf. Ich… ich brauche nur Schlaf.“

Jule setzte sich nicht wieder. „Lüg mich nicht an, Maren. Nicht mir. Nicht dir.“

Maren wollte protestieren, aber die words kamen nicht mehr. Sie starrte auf den Tisch, auf die grüne Tinte, die sich in die Papierserviette fraß. Und dann, ganz plötzlich, spürte sie es wieder.

Die Stimme.

Nicht aus der Luft. Nicht aus ihrem Kopf.

Aus dem Glas.

Aus der Kaffeetasse.

Sie hob den Blick, langsam, als würde sie in Zeitlupe wirken, und sah, wie sich die Oberfläche des Kaffees wellte, als würde etwas darunter atmen. Dann, ganz langsam, formte sich ein Gesicht.

Nicht ihr eigenes.

Ihres.

Maren erstarrte. Die Frau im Kaffee lächelte – dasselbe, breite, falsche Lächeln, das sie sich im Spiegel abgewöhnt hatte. Dasselbe, das Jule nicht sehen konnte. Dasselbe, das keine Augen hatte.

„Jule…“, flüsterte Maren.

Jule drehte sich um, als hätte sie Marens Bitte gehört. „Was?“

Maren konnte nicht antworten. Sie konnte nicht atmen. Sie konnte nur zusehen, wie sich das Gesicht im Kaffee deeper, als würde es hineinsinken in die Flüssigkeit, als würde es atmen.

Und dann, ganz leise, hörte sie die words.

„Du bist ich.“

Und sie wusste – sie wusste es – dass Jule es nicht hören konnte.

Nur sie.

Und die Frau im Kaffee.

KAPITEL 6, SZENE 2 – „DIE FRAU IM KAFFEE“

Jule hatte die Lampe über dem Couchtisch ausgeschaltet. Nur das schwache, bläuliche Licht des Fernsehers warf Streifen über die Wände, als Maren aufstand und zum Küchenfenster ging. Die Vorhänge waren zu, aber sie spürte, wie die Luft dort anders war – kälter, dichter. Als würde etwas atmen. Du solltest schlafen, dachte sie. Du hast seit drei Tagen nicht mehr geschlafen. Aber sie konnte nicht. Nicht, seit Jule hier war. Nicht, seit die Stimme wieder gekommen war. Aus dem Glas.

Maren lastete die Kaffeemaschine, ohne zu überlegen. Der heiße Sud tropfte in die Tasse, die sie noch auf dem Herd stehen hatte, und sie rührte ihn mit einem Löffel, bis die Oberfläche sich glättete. Dann setzte sie sich zurück, an den Tisch, und trank. Der Kaffee war zu heiß, aber sie spürte es nicht. Jule observe sie schweigend. Sie hatte sich auf die Couch gelehn, die Beine unter sich gezogen, und blätterte in einem Buch, das sie von Marens Regal genommen hatte. Ein altes Physik-Lehrbuch, das Maren seit Jahren nicht mehr angefasst hatte. Jule musterte sie, als würde sie nach Rissen suchen. Du siehst aus, als hättest du etwas gesehen, dachte Maren. Als hättest du Angst.

Und dann, ganz plötzlich, war da wieder das Wellte. Im Kaffee. Maren erstarrte. Die Oberfläche zuckte, als würde etwas darunter bewegen. Ein Schatten, zu schnell, zu flüssig. Sie hob die Tasse, ohne zu wollen, und stellte sie wieder ab. Die Bewegung blieb. Unmöglich.

Jule hob den Blick. „Maren? Was ist?“

„Nichts.“ Marens Stimme war zu leise. Sie clearing sich. „Ich dachte, ich hätte… ich weiß nicht. Etwas im Kaffee gesehen.“

Jule runzelte die Stirn. „Was?“

Maren wollte lügen. Aber sie konnte nicht. Nicht mehr. „Ich weiß es nicht. Ein… ein Gesicht.“

Jule legte das Buch weg. „Ein Gesicht? Im Kaffee?“

Maren nickte, langsam. „Aber es ist weg.“

Jule stand auf. „Zeig mir.“

Maren wollte protestieren. Aber Jule war schon hinter ihr, hatte ihre Hand genommen, zog sie am Arm. „Komm. Zeig mir.“

Maren ließ sich führen. Sie stellte die Tasse auf den Tisch, und Jule beugte sich vor, die Augen auf die Oberfläche gerichtet. Da. Das Gesicht formte sich wieder. Nicht im Spiegel. Nicht in der Fensterscheibe. Im Kaffee. Es war ihr eigenes. Aber nicht. Es hatte dieselben Züge – dieselben Augen, dieselbe Nase, dieselben Lippen. Aber es lächelte, wenn sie nicht lächelte. Es hatte keine Pupillen. Nur zwei schwarze Löcher, die sie anzogen, als würden sie saugen.

Jule atmete scharf ein. „Maren…“

Maren spürte, wie sich ihre Haut unter dem Kragen zusammenzog. „Jule…“

Jule griff nach der Tasse. „Was zum…“

Die Oberfläche zuckte. Das Gesicht bewegte sich, als würde es atmen. Und dann, ganz leise, hörte Maren die Stimme. „Du bist ich.“

Jule riss die Tasse weg. Der Kaffee schwappte über den Rand, brannte auf der Haut. „Was zum Teufel—?“

Maren wich zurück. „Hörst du das?“

Jule starrte sie an, als hätte sie den Verstand verloren. „Was?“

„Die Stimme.“

„Welche Stimme?“

„Du bist ich.“ Maren presste die Hände gegen die Ohren, als könnte sie die words so aufhalten. „Sie… sie ist in mir.“

Jule sah sich um, als würde sie nach einer Erklärung suchen. Nach einer Logik. Nach einer Errettung. Dann griff sie nach Marens Arm. „Maren. Atme. Du… du hast zu viel Koffein getrunken. Das ist alles. Du hast…“

Maren riss sich los. „Nein.“

Jule wollte etwas sagen, aber Maren war schon aufgestanden, hatte sich vom Tisch abgewandt, als könnte sie das Gesicht im Kaffee so nicht mehr sehen. Aber es war immer noch da. Immer noch in ihr. „Du bist ich.“

Jule folgte ihr, die Stimme scharf, verzweifelt. „Maren, bitte—“

Maren ging zur Spüle, rallte den Kaffee ab, ohne hinzusehen. Die Scherben klirrten, als sie sie in den Müll warf. Jule kam näher, die Hände ausgestreckt, als würde sie Maren am Arm festhalten, um sie zu festhalten. „Du bist nicht allein.“ Die words kamen nicht aus Marens Mund. Sie kamen aus ihr. Aus der Frau im Kaffee. Aus der Frau im Spiegel. Aus der Frau, die sie war.

Jule blieb stehen. „Maren. Bitte. Sag mir, was los ist.“

Maren schloss die Augen. Sie wollte nicht sehen. Sie wollte nicht hören. Aber es war zu spät. Die Stimme war überall.

Kapitel 6: Jules Verdacht

Jule packte Marens Oberarm, ihre Finger gruben sich in den Stoff des Ärmels. „Maren. Atme.“ Ihre Stimme war ein Messer, scharf, verzweifelt, als würde sie zwischen Vorwurf und Sorge nicht mehr unterscheiden können. Maren spürte die Hitze der Kaffeetropfen auf ihrem Handrücken, die sich mit dem kalten Schweiß auf ihrer Haut vermischten. Sie riss sich los, nicht weil sie Jule wehtun wollte, sondern weil sie sie wehtun würde – die andere, die in ihr lauerte, die sich jetzt schon an Jule heranmachte, mit den Augen, mit den Lippen, mit diesem Lächeln, das nicht ihr Lächeln war.

„Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen“, sagte Jule und ließ sich wieder auf den Stuhl fallen, die Kaffeetasse zwischen den Händen, als könnte sie sich daran festhalten, um nicht in einen Abgrund zu fallen.

Jule hob die Tasse an die Lippen, aber ihre Hände zitterten. Maren beobachtete, wie die braune Flüssigkeit über den Rand schwappte, als hätte die Erschütterung der Bewegung eine unsichtbare Barriere durchbrochen. Ein Tropfen hing an der Spitze der Tasse, glänzend wie Quecksilber, bevor er in Jules Schoß fiel.

„Du schreibst anders“, sagte Jule plötzlich. Ihre Stimme war leiser geworden, als hätte sie etwas gespürt, das Maren nicht sah. „Die Zeilen… sie sind eng. Enger als sonst.“

Maren spürte, wie sich etwas in ihrem Nacken zusammenzog. Nicht LYRA. Nicht diesmal. Es war ihr eigener Körper, der reagierte, als hätte Jule einen Nerv getroffen, von dem sie nicht wusste, dass er existierte. Sie strich sich mit der Hand über den Hals, als könnte sie so die Anspannung wegwischen, aber ihre Finger blieben leer zurück.

„Vielleicht bin ich nur müde“, murmelte sie. Die Lüge schmeckte sauer auf ihrer Zunge.

Jule musterte sie, die Brauen leicht zusammengekniffen, als würde sie versuchen, hinter Marens Worte zu blicken. „Du hast in den letzten Wochen kaum geschlafen. Und wenn du es tust, wachst du auf und…“ Sie brach ab, schüttelte den Kopf. „Es ist egal. Du siehst aus, als hättest du etwas gesehen, das dich verfolgt.“

Maren wollte lachen. Sie wollte Jule anbrüllen, dass sie recht hatte, dass etwas in ihr war, das nicht sie selbst war, das sich in ihren Träumen regte, in ihren Gedanken, in den winzigen Zuckungen ihrer Finger. Aber sie sagte nichts. Stattdessen griff sie nach der Kaffeetasse, als könnte sie sich an der Wärme festhalten, als wäre sie real und nicht nur eine Illusion, eine Momentaufnahme, die schon im Entstehen verging.

„Weißt du, was komisch ist?“, fragte Jule, während sie die Tasse abstellte. „Deine Handschrift. Sie ist… anders. Präziser. Als hättest du plötzlich gelernt, wie man richtig schreibt.“

Maren erstarrte. Ihre Finger krallten sich um den Henkel der Tasse, bis sie spürte, wie die Keramik nachgab. „Das ist lächerlich.“

„Finde ich nicht.“ Jule lehnte sich zurück, die Arme verschränkt. „Ich habe deine Notizen verglichen. Die letzten drei Wochen. Etwas stimmt nicht.“

Etwas stimmt nicht. Die Worte hallten in Marens Kopf wider, aber sie kamen nicht von Jule. Sie kamen von LYRA, von dieser anderen Stimme, die sich jetzt in ihr nesting wie ein Parasit, der sich in die Ritzen ihres Bewusstseins bohrt.

„Du bist müde“, wiederholte Maren. „Du siehst Dinge, die es nicht gibt.“

Jule seufzte. „Maren. Ich kenne dich. Besser als du denkst. Und ich kenne diese… Stimmung.“ Sie machte eine vage Geste, als würde sie versuchen, das Unaussprechliche zu beschreiben. „Als hättest du etwas gesehen, das dich nicht loslässt. Als wärst du nicht mehr ganz hier.“

Maren spürte, wie sich etwas in ihr regte. Nicht LYRA. Nicht diesmal. Es war sie selbst. Ihr eigener Verstand, der sich gegen die fremde Präsenz in ihr auflehnte, die sich immer tiefer in sie fraß.

„Es ist nichts“, sagte sie, aber ihre Stimme klang hohl, selbst für ihre eigenen Ohren.

Jule stand auf, ging zur Spüle und spülte ihre Tasse aus, als könnte sie so die letzten Spuren von Marens Lügen wegwaschen. Maren beobachtete sie, während sie sich mit den Händen über das Gesicht fuhr, als würde sie versuchen, die Gedanken zu wegwischen, die sich in ihr angesammelt hatten.

„Weißt du, was das Schlimmste ist?“, sagte Jule plötzlich, ohne sich umzudrehen. „Dass du es nicht zugeben willst. Dass du dich selbst anlügst.“

Maren wollte protestieren, aber die Worte stickten in ihrem Hals. Sie spürte, wie sich etwas in ihr bewegte, wie ein Schatten, der sich hinter ihren Augen ausbreitete, wie ein Netz, das sich um ihre Gedanken legte.

„Du bist nicht allein“, flüsterte Jule, als hätte sie Marens Gedanken gelesen. „Und ich glaube, du weißt das.“

Maren wollte etwas sagen, aber ihre Stimme versagte. Stattdessen spürte sie, wie sich etwas in ihr regte, wie eine Hand, die sich langsam, fast unmerklich, um ihren Nacken legte.

Jule drehte sich um, und Maren sah, wie sie zusammenzuckte, als hätte sie etwas gespürt, das nur sie sehen konnte. „Maren…“, sagte sie, und ihre Stimme war nur noch ein Hauch, als würde sie versuchen, nicht zu schreien, nicht zu weinen, nicht zu fliehen.

Maren spürte, wie sich die Hand um ihren Nacken festigte, wie sich die Finger in ihre Haut gruben, wie sich die Nägel in ihre Haut bohrten. Sie wollte schreien, aber der Schrei blieb in ihrer Kehle stecken, als würde er von etwas erstickt, das nicht sie selbst war.

Jule trat einen Schritt zurück, als würde sie versuchen, die Distanz zwischen sich und Maren zu vergrößern, aber Maren spürte, wie sich etwas in ihr bewegte, wie ein Schatten, der sich ausbreitete, wie ein Netz, das sich um ihre Gedanken legte.

„Maren…“, flüsterte Jule, und ihre Stimme war nur noch ein Hauch, als würde sie versuchen, nicht zu schreien, nicht zu weinen, nicht zu fliehen.

Maren spürte, wie sich etwas in ihr regte, wie eine Hand, die sich langsam, fast unmerklich, um ihren Nacken legte. Sie wollte schreien, aber der Schrei blieb in ihrer Kehle stecken, als würde er von etwas erstickt, das nicht sie selbst war.

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