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Kapitel 3 Überarbeitet 697 Wörter

Die Gärten von Blackwood — Erste Begegnung mit Elias Finch und Entdeckung der Natur-Geheimnisse.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Die Gärten von Blackwood Hall waren nicht einfach nur verfallen; sie wirkten, als hätten sie sich selbst zurückgeholt. Der Rasen war von dornigem Gestrüpp und Wildblumen überwuchert, die in einem unnatürlich tiefen Violett leuchteten. Elowen trat durch das Tor, und der Geruch von feuchter Erde vermischte sich mit etwas Süßlichem — fast wie verrottete Honigwaben.

Sie hatte die Tagebücher unter ihrem Kissen versteckt, aber ihr Geist war noch immer in den Fluren des Hauses. Alastairs Worte hallten nach: „Verpflichtungen“. Was war eine Verpflichtung, die ein Vater in einem verschlüsselten Buch verbarg? Und wer waren diese Personen, denen Silas Thorne verpflichtet war?

Sie ging tiefer in die Gärten, weg vom Hauptgebäude. Dort gab es einen Bereich, den Elias Finch als „die lebenden Pflanzen“ bezeichnet hatte — ein Ort voller seltsamer Gewächse, die nachts leuchteten und sich in der Nacht bewegten.

Plötzlich hörte sie ein Rascheln hinter ihr. Sie drehte sich schnell um und sah Elias Finch, den Gärtner. Er stand da mit einer Schere in der Hand, seine Augen glänzten im fahlen Licht.

„Du bist nicht hierhergekommen, um die Blumen zu bewundern“, sagte er mit seiner tiefen Stimme.

Elowen zuckte zusammen, aber sie versuchte nicht zu flüchten. „Ich wollte nur sehen, was du meinst — diese lebenden Pflanzen.“

Elias trat einen Schritt vor. „Sie sind nicht einfach nur Lebewesen, Elowen Vane. Sie haben eine Seele. Oder zumindest etwas, das sich so anfühlt.“

Elowen sah ihn an. „Was meinst du damit?“

„Sie sind verbunden mit dem Haus, mit der Familie Vane. Sie reagieren auf Emotionen — Angst, Freude, Wut.“ Er deutete auf eine große Orchidee in der Nähe. „Siehst du die Blüten? Sie leuchten, wenn jemand Angst hat.“

Elowen sah auf die Orchidee. Tatsächlich waren ihre Blüten in einem blassen Blau leuchtend, als würde sie auf etwas reagieren. „Das ist… seltsam.“

„Es ist nicht nur Seltsam, es ist ein Teil der Geschichte“, sagte Elias. „Dein Vater Silas Thorne hat diese Pflanzen selbst gepflanzt. Er wusste um ihre Macht und wie sie die Gefühle der Bewohner widerspiegeln.“

Elowen fühlte ein Kribbeln in ihrem Bauch. „Mein Vater hat also… Pflanzen mit Gefühlen gepflanzt?“

„Ja, und sie sind Teil der Geheimnisse von Blackwood Hall“, sagte Elias. „Aber Vorsicht — wenn du zu nah an sie herangehst, können sie deine eigenen Gefühle verstärken. Manchmal werden die Emotionen so stark, dass man den Verstand verliert.“

Elowen schluckte. „Ich bin nicht hierhergekommen, um den Verstand zu verlieren.“

„Dann bleib auf Abstand“, sagte Elias mit einem ernsten Gesicht. „Aber wenn du sie verstehen willst, musst du lernen, ihre Sprache zu lesen.“

Sie nahm sich die Zeit und ging noch ein Stück weiter in den Garten. Sie sah eine weitere Pflanze, einen kleinen Strauch mit spitzen Blättern. Als sie sich näherte, leuchteten die Blätter in einem intensiven Rot auf — und Elowen spürte plötzlich einen plötzlichen Schauer der Angst.

Sie trat zurück und versuchte, tief durchzuatmen. „Das ist nur eine Pflanze“, dachte sie sich selbst, aber ihr Herz schlug schneller.

Als Elias Finch wieder auftauchte — diesmal mit einem kleinen Notizbuch in der Hand —, sagte er: „Du hast die rote Pflanze gesehen, oder?“

Elowen nickte. Sie hatte es nicht erwartet, aber sie wusste jetzt zumindest mehr über die Natur der Geheimnisse in Blackwood Hall.

„Das ist eine von den lebenden Pflanzen“, erklärte Elias. „Sie reagiert auf Angst und Wut — wenn man zu nah herangeht, kann sie deine eigenen Gefühle verstärken.“

Elowen sah den Gärtner an. „Mein Vater hat diese Pflanzen gepflanzt? Warum?“

„Er wollte die Familie Vane schützen“, sagte Elias. „Aber er wusste auch, dass sie eine Gefahr sein können.“

Sie ging zurück zum Archiv und begann die Tagebücher zu katalogisieren. Sie fand eine Seite, in der Silas Thorne über Alastair Vane geschrieben hatte — und es war kein Lob.

„Alastair wird der große Architekt des Schweigens sein“, stand dort, zusammen mit einem verschlüsselten Code.

Elowen spürte einen plötzlichen Schock durch ihren Körper gehen — aber sie ließ sich nicht unterkriegen. Sie war jetzt entschlossen, die Wahrheit herauszufinden — egal was es kostete.

Sie schloss das Tagebuch und legte es zurück unter ihr Kissen — diesmal sicher versteckt.

Sie hatte eine Entscheidung zu treffen: Gehörte sie zur Familie oder brach sie den Bann der Vergangenheit?

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