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Kapitel 2 Überarbeitet 721 Wörter

Die erste Nacht — Beziehungsdynamik mit Alastair und erste Anzeichen von Geheimnissen.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

--- KAPITEL 2 ---

Das Silberbesteck war alt und schwer, die Griffe mit einem Muster versehen das so verwittert wirkte wie die Wände des Speisesaals. Elowen setzte das Messer ab, ohne zu schneiden – eine Geste die Alastair nicht übersehen würde. Er hatte sie schon beobachtet, bevor sie überhaupt den Raum betreten hatten; das war sein Stil.

„Dein Vater hatte eine Vorliebe für diese Art von Dokumenten", sagte Alastair, ohne aufzublicken. Er hob die Tasse mit der rechten Hand und trank einen Schluck, wobei er den Tee nicht berührte. "Verschlüsseltes Tagebuch... das ist kein Erbe, Elowen. Das sind Verpflichtungen."

Elowen spürte die Kälte in ihren Fingern. "Verpflichtungen zu wem, Onkel Alastair?"

Er legte die Tasse ab und sah sie direkt an. "Zu denen, die er in den Seiten versteckt hat. Deine Mutter sprach davon als Kind... nicht über Silas Thorne, sondern darüber was ihn ausmacht."

Elowen zuckte zusammen. Ihre Mutter war tot, aber ihre Worte blieben in ihrem Kopf wie Echos eines verlorenen Gesprächs. "Ich wusste nichts von solchen Gesprächen."

„Wusstest du", sagte Alastair mit einem Lächeln das nicht ankam. "Du hast einfach nur zugehört."

Sie biss auf ihre Unterlippe, um nicht zurückzuschlagen. Das war ihr Fehler – sie hatte sich schon vor ihrem ersten Abend hier gezeigt, dass Alastair ihre Unsicherheit nutzen konnte. Sie hatte sich für die Familie entschieden und nicht gegen sie, aber Alastair wollte wissen ob sie bereit war zu kämpfen oder sich unterwerfen würde.

Elowen stand auf und ging zum Fenster, wo die Dunkelheit über Blackwood Hall lag. "Ich will nichts wissen was ich nicht verstehen kann."

„Dann wirst du es nie lernen", sagte Alastair, und er war plötzlich direkt hinter ihr. Sie spürte seine Anwesenheit wie einen Druck auf ihrem Rücken, ohne ihn zu berühren. "Das Tagebuch ist kein Spielzeug Elowen. Es ist die Geschichte dieser Familie und du bist ein Teil davon."

Sie drehte sich um, ihre Haltung war defensive aber nicht aggressiv. "Ich bin Teil der Familie weil ich hier geboren wurde? Oder weil mein Vater etwas im Buch hat das Onkel nicht sehen darf?"

Alastair zuckte mit der Schulter. "Deine Fragen sind klug, aber sie kommen zu spät."

Sie wollte nicht weglaufen. Sie würde bleiben und das Tagebuch lesen, auch wenn es sie in Schwierigkeiten bringen könnte. Aber als die Schritte auf dem Flur laut wurden, wusste sie dass Alastair nicht allein war. Sie versteckte das Tagebuch unter ihrem Kissen und trat aus dem Zimmer, um ihn zu konfrontieren.

„Wer ist da?" fragte sie mit fester Stimme. „Ich habe niemanden erwartet."

Ein Schatten huschte vorbei, und für einen Moment dachte sie an Elias Finch. Der Gärtner der sich nie in den Weg stellte, aber immer da war wenn sie ihn brauchte. Er hatte ihr ein Geheimnis anvertraut das Alastair nicht wissen durfte, aber jetzt war sie sich unsicher ob er loyal zu ihr oder zur Familie stand.

Sie ging auf ihn zu, aber sie hielt Abstand. Sie wollte wissen ob er ihr Freund oder Feind war.

„Ich bin nur der Gärtner", sagte Elias Finch, und seine Stimme klang müde. "Ich habe nichts zu sagen."

„Du hast mir etwas gesagt", erwiderte Elowen. "Über den alten Mann der im Garten begraben wurde."

Elias zuckte mit dem Kopf. "Das war nicht mein Geheimnis, Elowen. Das ist dein Vater."

Sie verstand ihn sofort und ließ sie weitergehen ohne eine Frage zu stellen. Er war loyal, aber er würde nicht mit ihr sprechen wenn Alastair hörte was sie besprochen hatten.

„Ich muss zurück", sagte Elias, und er blieb stehen ohne sich umzudrehen. "Bevor Alastair mich findet."

Elowen wusste dass sie nicht mehr sicher war. Sie hatte den Gärtner gefunden, aber er würde ihr nichts verraten wenn sie sich zu sehr aus dem Rahmen begab. Sie musste vorsichtig sein und die Regeln des Hauses befolgen bis sie sich sicher fühlte.

Sie ging zurück in ihr Zimmer und setzte sich auf das Bett, wobei sie die Worte von Alastair immer wieder durchspielte. Sie wusste dass das Tagebuch der Schlüssel war, aber sie konnte es nicht riskieren seine Geheimnisse zu verraten. Sie würde lesen was sie musste und dann entscheiden ob sie kämpfen oder fliehen sollte.

Draußen schlug der Regen gegen das Fenster und die Dunkelheit war so tief dass sie kaum noch etwas sehen konnte. Aber Elowen wusste eines: Blackwood Hall hatte ihre Geheimnisse nicht mehr vor ihr verborgen.

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