Minister Krumm erscheint — Minister Krumm erscheint und fordert die Karte.
Die Tür knarrte, ein Geräusch das sich in den leeren Raum schnitt wie eine Klinge. Elara erstarrte, die Hand noch immer auf der Ledermappe liegen. Julian stand neben ihr, sein Atem hielt er an wie eine Flöte im Wind. „Frau Vance“, sagte die Stimme, trocken und kalt wie ein Stein in der Nacht. „Sie haben etwas gefunden.“
Minister Krumm stand da, die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Sein Gesicht war eine Maske aus Falten und Schatten, die Augen so scharf wie Rasierklingen. Er trug einen Mantel aus dunklem Tuch, der sich bewegte wie Wasser in einer Flut. „Was ist das?“, fragte er, und seine Stimme war so leise dass sie fast wie ein Flüstern klang. Elara spürte, wie ihr Herz gegen die Rippen schlug – ein schneller, unregelmäßiger Takt. „Es ist eine Karte“, sagte sie, die Stimme zitterte leicht aber nicht genug um ihn zu verunsichern. „Eine Karte der Gefühle.“
Krumm trat näher, seine Schritte waren lautlos auf dem Steinboden. Er blickte auf die Ledermappe in Elaras Hand, sein Gesicht blieb ausdruckslos. „Eine Karte der Gefühle“, wiederholte er langsam, als würde er die Worte wie eine fremde Sprache aussprechen. „Das ist ein gefährliches Ding.“
Elara spürte, wie ihr Blut in den Adern fror. Sie wusste, dass er recht hatte – aber sie konnte es nicht sagen. Julian stand neben ihr, sein Gesicht bleich im fahlen Licht der Lampe. Er wollte etwas sagen, aber die Worte blieben ihm im Hals stecken wie ein trockener Keks. „Warum ist sie hier?“, fragte Krumm, seine Stimme so leise dass nur Elara und Julian sie hören konnten. „Warum wurde sie versteckt?“
Elara atmete tief ein, die Luft schmeckte nach Staub und altem Papier. Sie wusste, dass sie eine Entscheidung treffen musste – jetzt oder nie. Wenn sie die Karte gab, würde er alles wissen und kontrollieren können. Wenn sie sie behielt, riskierte sie ihren Job, vielleicht sogar mehr. Julian trat einen Schritt vor, seine Stimme war heiser aber fest: „Sie gehört dem Archiv.“
Krumm blickte ihn an, sein Gesicht blieb ausdruckslos. „Das ist nicht wahr.“ Er wandte sich wieder Elara zu, sein Blick so scharf dass sie fast zurückweichen wollte. „Sie gehört mir.“
Elara spürte, wie ihr Magen sich zusammenzog. Sie wusste, dass er nicht lügen konnte – die Karte war in seinem Besitz gewesen, bevor sie es gefunden hatte. Aber warum? Warum wollte er sie jetzt zurückhaben? „Was wollen Sie damit tun?“, fragte Julian, seine Stimme war aggressiv. Krumm lachte leise, ein trockenes Geräusch wie fallendes Laub auf Stein. „Ich will wissen was sie zeigt.“
Sie blickte auf die Ledermappe in ihrer Hand – das flüssige Licht darin pulsierte wie ein Herzschlag. Dann blickte sie auf Krumm, sein Gesicht war eine Maske aus Falten und Schatten. Sie wusste, dass sie ihn nicht vertrauen konnte – aber wenn sie die Karte behielt, würde er es herausfinden. Julian trat einen Schritt vor, seine Stimme war heiser aber fest: „Sie gehört dem Archiv.“ Krumm lachte leise, ein trockenes Geräusch wie fallendes Laub auf Stein. „Sie gehört mir.“
Aber warum?
„Sie gehört mir.“
Aber warum? Krumm lachte leise, ein trockenes Geräusch w„Das ist nicht wahr.“
Krumm lachte leise, ein trockenes Geräusch wie Papier das zerknittert wird. „Sie gehört mir.“
Aber warum?
„Sie gehört mir.“
„Das ist ein gefährliches Ding.“
„Sie gehört mir.“