← Der Algorithmus der Sehnsucht
Kapitel 1 Überarbeitet 723 Wörter

Der Datenblock — Einführung in Elaras Welt und den Datenblock.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Die Luft im Untergrund-Markt roch nach Ozon und altem Schweiß – ein Geruch, der immer dann auftauchte wenn die Ventilatoren zu schwach waren um das alles wegzuspülen. Elara presste sich gegen eine Wand aus rostigem Metall und beobachtete den Dealer am Ende der Gasse. Er war ein alter Mann mit einer Narbe über dem Mund und Händen die so stark waren dass sie selbst das dünnste Glas zerbrechen konnten. In der Hand hielt er einen Datenblock, so klein dass man ihn fast für ein Spielzeug halten konnte.

"Du hast das Ding gefunden", sagte der Dealer, seine Stimme rau wie Sandpapier auf Stein. "Aber du weißt nicht was drin ist."

Elara zögerte einen Moment, dann trat sie vor. "Ich weiß genug um zu wissen dass es nicht mein erster Block ist."

Er lachte, ein trockenes Geräusch das wie reißendes Papier klang. "Das ist der Unterschied zwischen uns, Mädchen. Du denkst du weiß was drin ist weil du es selbst gefunden hast."

Er reichte ihr den Block. Elara nahm ihn an und spürte das kalte Metall unter ihren Fingern, ein leises Vibrieren das sie nicht ignorieren konnte. "Er ist korrupt", sagte der Dealer, seine Augen verdächtig glänzend im schwachen Licht. "Aber das ist kein Zufall."

Elara nickte, ohne ihn anzusehen. Sie wusste dass sie hier nicht lange bleiben konnte. Die Schatten waren zu lang und die Luft war zu dick um atmbar zu sein. Sie drehte sich um und ging, ohne zurückzublicken.

Zurück in ihrer Wohnung war es stiller als sie gewohnt war. Die Wände waren mit alten Kabeln und leeren Flaschen bedeckt, ein Chaos das sie als gemütlich empfand. Sie setzte sich an ihren Tisch und öffnete den Block mit einem leisen Klicken, das wie ein Startschuss klang. Die Daten flossen über den Bildschirm in einem Strom aus Farben und Zahlen, aber sie waren nicht ordentlich. Sie wirkten wie ein Puzzle das jemand auseinandergerissen hatte und dann wieder zusammengelegt hatte ohne die Teile richtig zu passen.

Elara stöhnte leise und reibte sich die Augen. "Verdammt", flüsterte sie vor sich hin. Die Daten waren korrupt, aber nicht auf die normale Art wie bei einem fehlgeschlagenen Download. Es war als hätte jemand absichtlich Teile weggelassen oder verdreht um sie unlesbar zu machen. Sie versuchte es erneut, aber jedes Mal war das Ergebnis dasselbe: ein Kauderwelsch aus Fragmenten die keinen Sinn ergaben.

Dann sah sie es. Ein Muster das sich wiederholte, ein leises Pulsieren in den Daten wie ein Herzschlag der nicht passen sollte. Es war kein Zufall, es war Absicht. Jemand hatte diese Daten so gestaltet dass sie nur für jemanden sichtbar waren der wusste wo er suchen musste.

Elara lehnte sich zurück und starrte auf den Bildschirm. Die Frustration war da, aber darunter brannte etwas anderes: Neugierde. Etwas das sie nicht ignorieren konnte, selbst wenn es gefährlich war. Sie wusste dass dies der Anfang von etwas Großem sein musste, aber sie hatte keine Ahnung was.

"Was hast du da gefunden?", fragte eine Stimme hinter ihr. Sie wirbelte herum und sah Kael an, der im Türrahmen stand mit einem Lächeln das sie nicht deuten konnte. "Etwas, das du mir besser erklären solltest", sagte er und trat näher.

Elara zeigte ihm den Bildschirm, ohne zu sprechen. Kael beugte sich vor und studierte die Daten für einen Moment bevor er seine Hände in den Taschen verschränkte. "Das ist kein normaler Block", sagte er leise. "Das hier... das sieht aus wie ein Algorithmus."

Elara nickte, ihr Herz klopfte schneller. "Ein Algorithmus der Sehnsucht", sagte sie leise, als würde das Wort selbst ihr den Atem rauben. "Er manipuliert Erinnerungen."

Kael sah sie an, seine Augen waren ernst und wachsam. "Du hast keine Ahnung was du da gefunden hast", sagte er leise, aber seine Stimme hatte eine Note von Warnung. "Das ist nicht nur ein Block. Das ist der Anfang eines Systems das uns alle betrifft."

Elara spürte wie ihr Magen sich zusammenzog. Sie hatte es gewusst, aber jetzt war es realer als je zuvor. Die Daten waren nicht nur korrupt – sie waren ein Schlüssel zu etwas das niemand sehen sollte. Etwas das Klaus Vossen verborgen hatte vor der ganzen Welt.

"Was machen wir jetzt?", fragte sie leise, während Kael sich neben sie setzte und seine Hände auf den Tisch legte. Die Stille zwischen ihnen war schwerer als je zuvor, gefüllt mit der Gewissheit dass alles gerade erst begonnen hatte.

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