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Kapitel 2 Überarbeitet 706 Wörter

Jaces Code — Jaces Motivation und seine Verbindung zu Elara.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Der Club war ein totes Ding, seit mindestens zwei Jahren. Stille hing zwischen den Wänden wie Staub auf alten Teppichen. Jace saß in der hintersten Ecke, wo das Licht kaum hingekommen war und die Schatten länger wurden als sie es eigentlich sollten. Er hatte den Namen vergessen, aber er wusste: Das war der Ort, wo die Stadt ihre Geheimnisse ausspuckte.

Elara kam später. Immer später. Als ob sie wüsste, dass die Stille hier ihre beste Tarnung war. Sie trug den üblichen grauen Mantel, der sie in die Masse einfing — eine Farbe, die niemandem auffiel. Ihre Hände waren immer leicht zitternd, wenn sie aus den Akten heraussuchte. Das war kein Zittern der Angst mehr. Es war das Zittern von jemandem, der zu viel gesehen hatte und nun wusste, dass sie selbst Teil davon war.

Jace beobachtete sie durch den Riss im Vorhang, der die Bar von ihrem Platz trennte. Er hatte ihre Routine gelernt: Immer erst den Stuhl rücken, dann die Tasche auf den Tisch legen, dann das erste Dokument auspacken. Immer derselbe Rhythmus. Wie ein Herzschlag der Stadt, den sie selbst nicht kontrollieren konnte.

Heute war anders. Sie hatte ein Dokument aus der Tasche gezogen, das sie nicht sofort weggelegt hatte. Stattdessen hatte sie es aufgeschlagen und die Seite umgedreht, als würde sie nach etwas suchen. Ihre Finger blieben auf der Seite liegen, und ihr Blick wurde fest. Dann passierte es: Sie atmete tief ein — nicht aus Erschöpfung, sondern als würde sie die Luft selbst filtern.

Jace spürte ein Ziehen in der Brust, das nichts mit ihr zu tun hatte. Es war die Stille zwischen ihnen. Die Art von Stille, in der zwei Menschen wussten, dass sie sich beobachteten, aber niemand den ersten Schritt wagte. Er hatte sie seit Monaten verfolgt — nicht aus Neugier, sondern weil er wusste, dass sie etwas hatte. Etwas, das die Stadt auslöschen wollte.

Er stand auf und ging zu ihr. Die Stille brach nicht, sie wurde nur schwerer. „Du hast es wieder“, sagte er leise. Seine Stimme war rau, als hätte sie lange nicht benutzt worden sein. Elara hob den Kopf und sah ihn an. Ihre Augen waren leerer als sonst — nicht traurig, sondern erschöpft von der Wahrheit, die sie gerade erst verarbeitet hatte. „Ich weiß nicht mehr, was ich suche“, sagte sie. Ihre Stimme war kaum zu hören.

Jace setzte sich auf den Stuhl gegenüber von ihr und schob das Dokument näher zu sich. „Du suchst nach Thomas Miller.“ Elara erstarrte. Ihre Hände zitterten jetzt deutlich sichtbarer. „Wie weißt du das?“

„Weil ich ihn kenne“, sagte er und schob die Seite zu ihr zurück. „Oder zumindest seinen Schatten.“ Er hatte sie seit Monaten beobachtet — ihre Routine, ihre Stille, die Art, wie sie Dokumente auswählte. Er hatte gelernt, dass sie nicht nur eine Archivarin war. Sie war jemand, der die Wahrheit suchte — und er wusste genau, wo sie anfangen musste.

Elara nahm das Dokument wieder auf und las die Zeilen langsam, als würde sie jedes Wort einzeln aussprechen. „Er wurde gelöscht“, sagte sie leise. „Nicht nur seine Daten. Seine gesamte Existenz.“ Jace nickte. Er hatte die Flüstermauern selbst gehört — diese digitalen Echos, die sich weigerten zu verschwinden. Sie waren wie Narben in der digitalen Landschaft der Stadt, Spuren von Menschen, die nie ganz gelöscht wurden. „Das System versucht es“, sagte er. „Aber manche Dinge lassen sich nicht auslöschen.“

Elara sah ihn an, und für einen Moment war die Stille zwischen ihnen fast greifbar. „Warum sagst du mir das? Warum jetzt?“ Jace lächelte, aber es war kein freundliches Lächeln. Es war das Lächeln von jemandem, der wusste, dass sie beide Teil desselben Spiels waren. „Weil du die einzige bist, die es hört.“

Elara atmete tief ein und schloss die Augen für einen Moment. Dann öffnete sie sie wieder, und ihre Hände waren ruhiger geworden. „Was will ich von dir?“, fragte sie leise. Jace stand auf und ging zum Fenster, wo die Stadtlichter wie ein Meer aus flackernden Sternen wirkten. „Ich will, dass du aufhörst zu suchen“, sagte er. „Und anfängst zu handeln.“

Dann stand sie auf und packte ihre Tasche zusammen. „Ich bin keine Heldin, Jace“, sagte sie leise. Jace lächelte wieder — diesmal war es ein echtes Lächeln, wenn auch traurig. „Ich weiß das.“

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