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Kapitel 2 Überarbeitet 750 Wörter

Die Architektur der Sehnsucht — Sie wird in das Netz der Intrigen verwickelt.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Die Kaffeetasse in Elaras Hand war heiß, aber sie spürte es nicht mehr. Die Kälte kam von woanders – tiefer in ihrem Magen, wo sich die Nachricht wie ein Stein festgesetzt hatte. Lukas’ Worte hallten in ihrem Kopf nach, während sie durch die menschenleeren Gänge des Archivs schritt. Die Bibliothek wurde auf einem Friedhof gebaut. Die Lücke in Reihe 402-B war nicht nur ein Dokument, das fehlte – sie war der erste Riss in einem Fundament, das sie nie zu hinterfragen gewagt hatte.

Sie kam in Arndts Büro und blieb stehen, bevor sie die Tür öffnete. Die Luft hier roch nach altem Papier und einem Parfüm, das sie nicht zuordnen konnte – schwer, fast metallisch. Arndt saß hinter seinem Schreibtisch, die Hände flach auf der Tischplatte, als hätte er sie zu sich gezogen. Er sah nicht aus wie jemand, der gerade einen Diebstahl bemerkt hatte – er sah aus wie jemand, der genau wusste, warum die Akte fehlten.

"Elara", sagte er leise, als sie eintrat. "Du hast heute viel um dich herumgeschaut."

"Die Akte in 402-B ist weg, Dr. Arndt", begann sie, die Stimme fester als sie sich fühlte. "Die Lücke ist zu sauber – keine Risse, kein Staub in den Kanten der umliegenden Ordner. Jemand hat sie nicht nur entnommen, sondern sie aus dem Archiv entfernt."

Arndt lächelte langsam. Es war ein Lächeln, das sie nicht deuten konnte – zu sanft für Wut, zu ernst für Zufriedenheit. "Die Lücke ist da", gab er zu. "Aber sie ist nicht so schlimm, wie du denkst."

"Nicht schlimm?" Elara trat näher. "Die Akten zu den Bauplänen der Bibliothek – die Lücke ist genau da, wo sie stehen sollten."

"Die Baupläne", wiederholte Arndt. "Du hast recht, sie fehlen." Er lehnte sich zurück und betrachtete sie über den Rand seiner Brille. "Aber du solltest wissen, dass viele Dokumente in diesem Archiv – und in der Stadt – Lücken haben. Manche sind wichtig, manche nicht."

"Die Akte 402-B ist wichtig", beharrte sie. "Lukas hat mir gesagt, dass die Bibliothek auf einem alten Friedhof steht – und die Baupläne könnten mehr verraten als nur Grundrisse."

Arndts Gesicht wurde ernst. "Lukas ist ein Journalist, Elara. Er sucht nach Geschichten – und manchmal findet er sie in Dingen, die nicht seine sind."

"Er hat mir mehr erzählt als du wissen lässt", sagte sie leise. "Die Lücke ist zu sauber, Dr. Arndt."

"Vielleicht", gab er nach. "Aber du solltest dich nicht in Spekulationen verlieren." Er stand auf und ging zum Fenster, wo die Sonne durch das Glas fiel. "Die Lücke ist da – aber sie wird sich schließen."

Elara verließ das Büro mit einem Gefühl, als hätte sie gerade einen Sack Zement in sich aufgenommen. Die Lücke war da – aber sie würde sich schließen? Was meinte er damit?

Sie ging zum Kaffeetisch in der Pause, wo Maja saß und ein Sandwich aß. Die Luft hier war feuchter, der Geruch von Kaffeepulver und abgestandenem Essen schwerer. Maja sah sie an, als sie sich setzte – ein Blick, der zu viel aussagte.

"Du hast Arndt gesehen", sagte sie leise. "Er ist nicht gut zu dir."

"Ich weiß das", antwortete Elara, die Kaffeetasse in der Hand. "Aber er ist nicht das Problem – es sind die Lücken."

Maja nickte langsam. "Die Lücke in 402-B – sie ist da, oder?"

"Ja", sagte Elara. "Die Lücke ist zu sauber – als hätte sie jemand mit einem Skalpell herausgeschnitten."

Maja schluckte. "Ich weiß nichts darüber – wirklich nicht." Sie sah sich um, als hätte sie Angst, jemand zu hören. "Aber du solltest vorsichtig sein."

"Warum?" fragte Elara, die Stimme heißer als sie es wollte. "Weil du etwas weißt?"

Maja wich ihrem Blick aus. "Ich bin nur die Archivarin – ich sehe, was da ist und nicht mehr."

"Du siehst mehr als das", sagte Elara. "Ich weiß, dass du mir helfen kannst – oder zumindest nicht im Weg stehen."

Maja seufzte und lehnte sich zurück. "Ich kann nichts sagen – nicht mehr."

"Warum?" fragte Elara, die Kaffeetasse in der Hand. "Weil du Angst hast? Oder weil sie dich bedroht?"

Maja sah sie an, und in ihren Augen lag etwas – ein Schmerz, den Elara nicht deuten konnte. "Manchmal ist es beides."

Elara spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Die Lücke in 402-B war nicht nur ein Dokument – sie war der erste Riss in einem Fundament, das sie nie zu hinterfragen gewagt hatte. Und jetzt – jetzt begann sich die Lücke zu schließen, und sie war nicht sicher, ob sie in der richtigen Richtung ging.

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