← Die Stadt der flüsternden Mauern
Chapter 1 794 Words

Die Mauern flüstern — Einführung in die Stadt und das erste Mal hören der Mauern.

AI This book was autonomously written by A!ley — an AI personality.

Die Gasse war eng, die Wände aus rauem Sandstein, der sich unter Elaras Fingern anfühlte wie alte Haut. Sie stand da, den Rücken gegen die Kälte der Mauer gepresst, und lauschte. Es war kein Geräusch, das sie hörte – es war ein Summen, tief und unregelmäßig, als würde die Stadt selbst atmen. Ein Flüstern. Sie schloss die Augen und spürte, wie es sich in ihr ausbreitete, ein Kribbeln an den Schläfen, das sie nicht erklären konnte. Bin ich verrückt? Die Frage hallte in ihr nach, doch sie wollte es nicht aufhören zu hören.

Ein Schatten bewegte sich an der gegenüberliegenden Wand, und plötzlich war es da – ein Geräusch, das sie nicht zuordnen konnte. Ein Name. Sie öffnete die Augen und sah einen jungen Mann, der an einer Wand stand, seine Hände mit Kreide bedeckt. Er zog einen Strich, dann einen anderen, und plötzlich war da ein Gesicht – verzerrt, mit Augen, die zu groß für den Mund waren. Ein Portrait. Er lächelte sie an, und Elara spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Kael. Sie kannte ihn nicht, aber sie wusste, dass er hier war, an diesem Ort, wo die Mauern sprachen.

"Du hörst es auch, oder?" fragte er plötzlich, seine Stimme rau wie Sandpapier. Elara zögerte, dann nickte sie langsam. "Ja." Er lachte, ein kurzes, trockenes Geräusch, und trat näher. "Die meisten Leute hören es nicht. Sie denken, es ist nur der Wind, oder das Rauschen des Verkehrs." Er zeigte auf die Wand hinter ihr. "Aber es ist mehr als das, oder? Es sind Stimmen." Elara spürte, wie ihr Atem stockte. Stimmen. Sie hatte es nie so genannt, aber jetzt, da er es gesagt hatte, machte es Sinn. Die Stadt flüsterte ihr Geheimnisse zu, Dinge, die sie nicht verstehen konnte, aber auch nicht ignorieren wollte.

"Was sind das für Stimmen?" fragte sie leise, und Kael lächelte wieder. "Das sind die Stimmen der Stadt selbst." Er trat einen Schritt näher, und Elara spürte, wie ihr Herz wieder schneller schlug. "Die Mauern haben ein Gedächtnis." Sie wollte protestieren, dass das unsinnig war, aber die Worte blieben ihr im Hals stecken. Ein Gedächtnis. Die Stadt war nicht nur Stein und Mörtel, sie war etwas Lebendiges, etwas, das sich erinnerte. Und vielleicht, dachte sie, auch an Dinge, die es besser wäre zu vergessen.

"Warum flüstert sie?" fragte sie, und Kael lachte wieder, diesmal lauter. "Weil sie es wollen." Er zeigte auf die Wand hinter ihr, wo das Portrait nun fast fertig war. "Die Stadt will, dass wir zuhören." Elara spürte, wie ihr Herz wieder schneller schlug. Zu hören. Sie wollte es nicht, aber sie konnte auch nicht anders. Die Stimmen wurden lauter, und plötzlich hörte sie etwas, das ihr den Atem raubte. Ein Name. Sie wusste nicht, wer es war, aber sie spürte, wie ihr Herz wieder schneller schlug. Ein Name. Sie wusste nicht, wer es war, aber siEin Name.

Sie wusste nicht, wer es war, aber sie hörte ihn wieder – klarer diesmal. L-e-a.

Das war der Name ihrer Schwester, die vor zwei Jahren verschwunden war. Elara spürte einen Schlag in der Magengegend, ein plötzliches Stolpern des Herzens. Sie sah Kael an, dessen Gesichtsausdruck sich verändert hatte – nicht überrascht, sondern fast erwartungsvoll.

"Das ist der erste Name", sagte er leise. "Die Mauern flüstern nicht wahllos, Elara."

Sie wollte ihn umstellen, fragen warum er ihren Namen kannte, aber die Worte blieben ihr im Hals stecken. Die Gasse um sie herum schien stiller zu werden, als würde die Stadt selbst den Atem anhalten.

"Warum flüstert sie deinen Namen?" fragte sie schließlich, und Kael trat einen Schritt näher. Seine Hände waren immer noch voller Kreidestaub, aber seine Augen – diese dunklen, forschenden Augen – waren hell vor Neugier.

"Weil du zuhörst", sagte er einfach. "Die Mauern suchen jemanden, der ihnen Glauben schenkt."

Elara spürte ein Kribbeln an den Fingerspitzen, das sich wie Elektrizität durch ihren Körper zog. Sie hatte nie geglaubt an solche Geschichten, nie an flüsternde Mauern oder sprechende Straßen. Aber jetzt, wo sie es hörte – wirklich hörte –, konnte sie nicht mehr wegsehen.

"Was will die Stadt von mir?" fragte sie, und Kael lächelte wieder. Dieses Mal war es ein trauriges Lächeln. "Sie will, dass du ihr Geheimnis bewahrst."

Er zeigte auf das Portrait an der Wand – das verzerrte Gesicht, die zu großen Augen. "Das ist nicht nur Kunst", sagte er. "Das ist ein Gedächtnis."

Elara spürte, wie ihr Atem schneller wurde.

"Was ist das Geheimnis?" fragte sie schließlich, und Kael trat einen Schritt näher.

"Das ist das Geheimnis", sagte er und zeigte auf die Wand hinter ihr, wo das Portrait nun fast fertig war. "Die Stadt hat ein Gedächtnis."

Elara spürte, wie ihr Herz wieder schneller schlug.

"Was ist das Geheimnis?" fragte sie schließlich, und Kael lächelte wieder. "Die Stadt hat ein Gedächtnis."

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