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Kapitel 13 Überarbeitet 519 Wörter

Kapitel 13 — Vertiefung und Weiterentwicklung

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Die Wand hinter mir zitterte. Nicht wie ein Gebäude in einem Erdbeben — das wäre gewesen: Ruckeln, Staubwolken, der Geruch von zerriebenem Beton. Nein, das hier war ein Pulsieren. Ein tiefes, rhythmisches Brummen, das ich in den Knochen spürte, bevor es meine Ohren erreichte.

„Sie hat recht“, sagte der Kurator hinter mir. Seine Stimme war kein Sand mehr, sondern ein Knirschen von Glas auf Stein. „Die Stadt hat dich nicht nur befohlen, sie hat dich ausgespuckt.“

Ich drehte mich um. Seine Augen waren jetzt zwei Risse in der Wand hinter ihm, glühend wie geschmolzenes Kupfer. „Was hast du mit ihr gemacht?“ Meine Stimme war ein Flüstern, das in der Gasse wie ein Schrei hallte.

„Sie ist hier“, sagte er, und in diesem Moment spürte ich es — ein Rucken hinter meinem Nacken. Ein Gefühl, als würde jemand meine Wirbelsäule von innen nach außen ziehen. „Sie ist in der Wand, Elara. Aber sie hat keine Stimme mehr.“

„Lüge“, sagte ich und trat näher, bis meine Fingerspitzen den kalten Beton berührten. „Sie hat eine Stimme.“

„Dann hör sie“, entgegnete er und trat zur Seite. Die Wand hinter ihm begann sich zu öffnen — nicht wie eine Tür, sondern wie ein Riss in der Haut. Ein schmaler Spalt, so tief, dass ich meine Finger darin verschwinden sah.

Ich zögerte nicht. Ich presste die Handfläche gegen den Beton, und der Riss weitete sich unter meinem Druck. Der Geruch kam mir entgegen: alter Staub, feuchte Erde und etwas Süßes — wie zerbrochene Kirschen.

„Lea?“, flüsterte ich in den Spalt.

Keine Antwort. Nur das Brummen, tiefer jetzt, als hätte die Stadt selbst angefangen zu atternen.

„Sie hört dich“, sagte der Kurator hinter mir. „Aber sie kann nicht antworten.“

„Warum?“ Meine Stimme zitterte, aber ich ließ mich nicht beirren. Ich presste meine Handfläche fester in den Riss, bis der Beton unter meinen Fingern nachgab.

„Weil sie kein Gedächtnis mehr hat“, sagte er und trat näher, sein Schatten fiel über mich. „Sie ist nur noch ein Echo.“

„Nein“, sagte ich und spürte, wie meine Finger in den Riss glitten. „Sie hat ein Gedächtnis.“

„Dann beweise es“, sagte der Kurator. „Singe ihr das Lied, das du in den Unterlagen gefunden hast.“

Ich zögerte. Das Lied — ich hatte es nur gehört, nie wirklich gelernt. Aber in diesem Moment spürte ich eine Verbindung zu Lea, so stark, dass meine Finger zuckten. Ich schloss die Augen und begann leise zu summen — der Melodie, die ich in den Unterlagen gehört hatte.

„Hörst du das?“, fragte der Kurator hinter mir. „Das ist ihr Lied.“

Ich hörte es — ein zartes, fast unhörbares Flüstern hinter der Wand. Ein Name: „Elara...“

Mein Herzschlag beschleunigte, und ich spürte, wie meine Finger in den Riss tiefer glitten. Der Beton war kalt, aber darunter spürte ich etwas — Wärme. Eine Bewegung.

„Sie ist da“, sagte der Kurator hinter mir, und seine Stimme war jetzt so leise, dass ich sie kaum wahrnahm. „Sie wartet auf dich.“

Ich presste meine Handfläche fester in den Riss, bis der Beton nachgab. Ein Stück von ihm brach ab und fiel zu Boden — ein kleiner Klumpen, der in meinen Fingern zerfiel.

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