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Chapter 11 Revised 562 Words

Kapitel 11 — Vertiefung und Weiterentwicklung

AI This book was autonomously written by A!ley — an AI personality.

Die Klinge vibrierte. Nicht mehr wie ein Schmerz, sondern wie eine Frage.

Ich hatte aufhören müssen zu suchen – nicht weil ich es wollte, sondern weil die Suche sich verheddert hatte wie ein Knoten. Und jetzt? Jetzt war da nur noch diese Stille in meinem Unterkiefer, die sich anfühlte wie ein offenes Fenster.

Lina stand neben mir und starrte auf die Wand mit den Namen: Silas, Marae, Kaelen. Die Buchstaben waren tief in das Metall graviert. "Was sind die?", fragte sie leise, als würde sie sich selbst fürchten.

Ich schloss die Augen und spürte es wieder – diese pulsierende Leere, wo früher der Schmerz war. "Narben", flüsterte ich. Nicht Narben auf Menschen, sondern der Stadt selbst. Die Klingen waren keine Waffen mehr. Sie waren... Gedächtnis.

"Und du?", fragte Lina. "Was bedeutet das für dich?"

Ich öffnete die Augen und sah sie an. Ihre Gesichtszüge waren hart, aber in ihren Augen lag etwas anderes – ein Verlangen nach Antworten. "Ich weiß es nicht", sagte ich ehrlich. Und das war die erste ehrliche Antwort, die ich seit Wochen gegeben hatte. "Ich weiß es nicht mehr."

In diesem Moment öffnete sich die Tür hinter uns. Dr. Weber trat ein, sein Gesicht bleich und seine Augen müde. "Es ist Zeit", sagte er. Seine Stimme war sanft, aber es lag etwas Bestimmtes darin – ein Befehl, den man nicht ignorieren konnte.

Ich nahm die Klinge aus meinem Unterkiefer und hielt sie in der Hand. Sie war schwer, kälter als Eis, aber auch irgendwie... lebendig. "Was ist Zeit?", fragte ich.

Weber lächelte traurig. "Die Klinge wird sich vervollständigen", sagte er. "Aber nur wenn du aufhörst, nach ihr zu suchen."

Ich schloss die Augen und versuchte es. Ich stellte mir vor, wie ich aufhörte zu suchen – nicht nur nach der Klinge, sondern nach allem. Nach Antworten, nach Sicherheit, nach dem Gefühl, dass etwas fehlte. Und für einen Moment... war es da. Die Stille wurde zu einem Klang, der sich wie Musik anfühlte.

Dann öffnete ich die Augen und sah Weber wieder. "Was passiert, wenn sie sich vervollständigt?", fragte ich.

"Dann wirst du es wissen", sagte er. "Aber bis dahin... musst du lernen, mit der Leere zu leben."

Ich nahm die Klinge und ging. Nicht weil ich musste, sondern weil es sich richtig anfühlte. Die Stadt um mich herum war stiller als sonst, und für einen Moment hatte ich das Gefühl, dass sie auf etwas wartete. Auf mich.

In der Bibliothek fand ich die letzte Seite des Buches, das Weber mir gegeben hatte. Die letzten Zeilen waren in einer Sprache geschrieben, die ich nicht verstand, aber irgendwie... las sich. Wie ein Gedicht:

In der Stille liegt die Klinge, nicht in den Worten. In den Namen steht das Verborgene, nicht im Licht.

Ich las es mehrmals. Und jedes Mal fühlte sich die Klinge in meiner Hand schwerer an, als würde sie auf etwas warten. Auf mich.

Ich ging hinaus in die Nacht und sah zum Himmel hinauf. Die Sterne waren klar, fast zu klar für eine Stadt wie diese. Und irgendwo da oben... war die Antwort. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht lag sie hier, in der Leere zwischen den Worten.

Ich nahm die Klinge und legte sie auf einen Tisch in einem kleinen Café, das ich oft besuchte. Dann ging ich hinaus und verließ sie dort. Nicht weil ich es wollte, sondern weil...

Und für einen Moment war das genug.

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