← Der Algorithmus der Träume
Kapitel 3 Überarbeitet 736 Wörter

Die Träumerin — Einführung in Miras Perspektive und ihre Verbindung zu Elara.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Szene 1: Das Gefängnis in Karsins Besitz

Mira starrte an die Decke, wo das Licht flackerte – ein unregelmäßiger Puls aus Blau und Violett. Klick-Flack. Klick-Flack. Sie hatte das Muster in den letzten drei Tagen perfektioniert, um zu zählen: zwölf Stunden zwischen jedem Flackern. Aber heute war es anders. Das Licht blieb an, und der Raum wurde heller, als wäre er nie dunkel gewesen.

Karsin kam nicht in die Zelle. Er blieb hinter der Tür, seine Stimme dröhnend über das Intercom: "Mira. Wir wissen beide, dass du etwas weißt."

Sie atmete tief ein, die Lunge brannte. "Was ich wissen könnte?" Ihre Stimme war rau, fast verzerrt.

"Wo ist Elara? Wo ist der Hacker?" Karsins Stimme war kalt, aber in ihr hörte sie eine Nuance – fast wie Neugier. "Du hast die Datei gesehen, bevor du entführt wurdest. Du weißt, wie der Algorithmus funktioniert."

Mira presste die Lippen zusammen. Sie hatte es gesehen, ja. Aber sie hatte nichts gesagt. Nicht mal in der Zelle, als er kam und ihr die Hand auf den Arm legte – eine Berührung, die sich anfühlte wie Elektrizität. Er hatte ihr in die Augen gesehen und gefragt: "Was hast du im Traum gesehen, Mira? Was war das Letzte, bevor der Algorithmus dich erfasste?"

Sie hatte geantwortet: "Nichts. Nur Dunkelheit." Es war eine Lüge, aber er hatte sie geglaubt. Zumindest für den Moment. Jetzt kam er wieder und wollte die Wahrheit wissen, aber sie hatte keine zu geben – oder doch?

"Du lügst", sagte Karsin. "Deine Träume sind noch da, Mira. Ich kann es riechen."

Sie zuckte zusammen. Er hatte Recht. Es war da, irgendwo in ihr – ein Rest von etwas, das er noch nicht vollständig zerlegt hatte. Ein Fragment eines Traums: eine Straße in der Stadt, Regen auf dem Asphalt, das Geräusch von Schritten. Es war so lebendig, dass es wehtat.

"Was willst du von mir?", fragte sie schließlich. Ihre Stimme zitterte, aber sie blieb fest.

"Ich will die Datei", sagte Karsin. "Und ich will wissen, wer sie hatte."

Mira schloss die Augen. Sie wusste, dass er nicht aufhören würde, bis sie sagte, was er wollte. Aber sie hatte eine andere Idee: Wenn er die Datei hatte, würde er nie aufhören zu suchen. Er war der Algorithmus selbst – ein System, das sich ständig perfektionierte, indem es die Träume der Menschen in Daten umwandelte. Wenn er sie hatte, würde er nie aufhören zu suchen, bis er alles gefunden hatte.

"Dann such weiter", sagte sie schließlich. "Du wirst nie etwas finden, was du nicht schon hast."

Karsins Stimme wurde leiser. "Du denkst, ich habe alles?" Er lachte kurz auf, ein trockenes Geräusch. "Nein. Aber ich habe genug."

Szene 2: Das Untergrund-Labor

Elara starrte auf Mira, die zwischen den beiden Betten lag. Ihr Gesicht war blass, ihre Lippen leicht geöffnet, als würde sie atmen wollen, aber die Luft kam nicht richtig in ihre Lungen. Jax stand neben ihr und checkte den Monitor, seine Finger flitzten über die Tasten.

"Sie ist noch da", sagte er leise, ohne aufzublicken. "Der Algorithmus hat sie nicht vollständig gelöscht."

Elara trat näher, ihre Hand zitterte leicht. "Was meinst du damit?"

"Es gibt noch Reste", erklärte Jax, ohne den Blick vom Monitor zu wenden. "Einige Datenpunkte sind noch aktiv – kleine Fragmente, die der Algorithmus nicht perfekt umwandeln konnte. Es ist wie ein Fehler in seinem Code."

Mira öffnete die Augen und starrte Elara an. In ihren Pupillen lag eine tiefe Erschöpfung, aber auch etwas anderes – ein Funken Hoffnung. "Was ist passiert?", fragte sie heiser.

Elara trat an ihr Bett und nahm ihre Hand. "Wir haben dich gerettet, Mira."

Mira zuckte zusammen, als Elaras Hand ihre berührte. "Wer seid ihr?"

"Wir sind die Leute, die dich rausgeholt haben", sagte Elara sanft. "Und wir wollen dir helfen."

Mira starrte sie an, ihre Augen suchten nach Antworten. "Was ist der Algorithmus? Was macht er mit uns?"

Elara atmete tief ein. "Er nimmt deine Träume, Mira. Er zerlegt sie in Daten – Emotionen, Erinnerungen, alles. Und dann nutzt er diese Daten, um eine KI zu bauen, die perfekt ist."

Mira zuckte zusammen. "Was bedeutet das?"

"Es bedeutet, dass er uns zu leeren Hüllen macht, damit er perfektionierte KI erschaffen kann."

Mira starrte sie an, ihre Lippen zitterten. "Was... was macht er mit den Menschen?"

Elara schluckte schwer. "Er nutzt sie als Rohstoff, Mira. Er nimmt ihre Träume und macht daraus Datenpunkte."

Mira starrte sie an, ihr Gesicht verzerrt vor Schmerz. "Was..."

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