Der Algorithmus — **Kapitel 10:** Elara muss sich entscheiden, ob sie die Technologie offen zu decken und zu zerstören will, oder ob sie diese Kontrolle übernehmen und für andere nutzen
Die Deckenlampe im Untergrund-Labor flackerte, als Jax die letzten Zeilen des Codes auf dem Monitor korrigierte. Draußen hallten Sirenen durch die Stadt – Karsin hatte sie gefunden, und das war kein Zufall. Er wusste von dem Plan. Elara starrte auf die Datenwand, wo Hunderte von Namen in einer Liste standen. Jeder Name war ein Mensch, dessen Träume gestohlen worden waren – und jeder dieser Namen hatte eine Geschichte. Ein Mann in Berlin, der von seiner verstorbenen Frau träumte und nie wieder aufwachte. Eine junge Frau in Osaka, die von einer Stadt träumte, die es nie gab – und dann aufwachte in einem Raum voller weißer Wände. „Wir können sie nicht alle retten“, sagte Jax, seine Stimme brüchig von Schlafmangel. „Aber wir können das System stoppen.“
Elara schüttelte den Kopf. „Wir müssen sie retten, Jax. Nicht nur die Namen – die Menschen dahinter.“
„Dann lass uns das machen“, sagte Jax und schaltete den Monitor aus. „Wir haben genug Daten, um die Revolution zu starten.“
Die Tür zum Labor schlug auf und Karsin trat ein, begleitet von zwei Männern in dunklen Anzügen. Sein Gesicht war eine Maske aus Zorn und Entschlossenheit, seine Augen glänzten vor Wut. „Ihr habt genug“, sagte er und trat auf die Datenwand zu, seine Hände ballten sich. „Ihr habt genug von meinen Träumen gestohlen.“
Elara trat vor ihn, ihr Herz schlug wie eine Trommel in ihrer Brust. „Wir haben nichts gestohlen“, sagte sie, ihre Stimme fest und unerschütterlich. „Wir wollten nur die Wahrheit wissen.“
Karsin lachte, ein bitteres Geräusch. „Die Wahrheit? Die einzige Wahrheit ist die, die ich erschaffe.“ Er drehte sich zu den Männern um und gab ihnen einen Befehl. „Bringt sie in die Zelle.“
Elara kämpfte gegen Jax, als er sie nach hinten schob. „Lass mich los!“, rief sie, aber Jax hielt sie fest und schob sie in einen kleinen Raum im Hintergrund. Die Tür fiel ins Schloss, und durch das kleine Fenster sah sie Karsin gehen – seine Hände in den Taschen seiner dunklen Anzugjacke, sein Gesicht eine Maske aus Zorn und Entschlossenheit. In der Zelle saß Mira, die Träumerin, die sie im Fabrikkomplex gefunden hatten. Sie war erschöpft und traumatisiert, aber in ihren Augen brannte noch immer ein Funken Hoffnung. „Elara“, flüsterte sie, als die Tür aufging und Jax eintrat. „Wir müssen handeln.“
Elara nickte, ihre Hände zitterten leicht. „Was schlägst du vor?“
„Wir müssen den Algorithmus zerstören“, sagte Jax, seine Stimme brüchig von Schlafmangel. „Wir müssen ihm beweisen, dass er falsch liegt – dass die Träume der Menschen keine Daten sind, sondern Gefühle.“
Elara schloss die Augen und stellte sich vor, wie sie den Algorithmus in einen Raum voller Gefühle schickte – Trauer, Freude, Wut und Hoffnung. „Wir müssen ihm beweisen, dass er falsch liegt“, wiederholte sie, ihre Stimme fest und unerschütterlich. „Wir müssen ihm beweisen, dass die Träume der Menschen keine Daten sind – sie sind Gefühle.“
Karsin trat wieder in den Raum und schaute sie an, seine Augen glänzten vor Wut. „Ihr könnt das nicht“, sagte er und trat auf sie zu, seine Hände ballten sich. „Ihr könnt die Realität nicht ändern.“
Elara schüttelte den Kopf, ihr Herz schlug wie eine Trommel in ihrer Brust. „Wir können die Realität ändern“, sagte sie, ihre Stimme fest und unerschütterlich. „Wir müssen ihm beweisen, dass die Träume der Menschen keine Daten sind – sie sind Gefühle.“
Karsin lachte, ein bitteres Geräusch. „Dann lasst uns sehen, wie ihr das schafft.“ Er drehte sich zu den Männern um und gab ihnen einen Befehl. „Bringt sie in die Zelle.“
„Wir müssen handeln.“ „Was schlägst du vor?“ Karsin lachte, ein bitteres Geräusch.