← Die Kartografin der verlorenen Zunge
Kapitel 7 1,430 Wörter

Das Labor der verlorenen Seelen — Lena und Mira dringen in die Klinik ein — und finden heraus, was Dr. Weber tut.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Kapitel 7/12 – Szene 1

Die Klinik roch nach Desinfektionsmittel und altem Metall.

Mira zog Lena hinter einem Metallschrank hervor, ihre Finger krallten sich in den Stoff von Lenas Jacke. „Atme nicht“, flüsterte sie. „Das ist das erste Labor.“

Lena gehorchte. Sie hatte sich den Atem angehalten, seit sie den Schlüssel gefunden hatten – seit sie wussten, dass dies hier der Ort war, an dem sie selbst stehen sollte.

Durch einen Spalt in der Wand sah sie Dr. Weber.

Er trug einen white coat, aber die Ärmel waren hochgerollt, als hätte er vergessen, sie runterzuklappen. In der Hand hielt er eine Spritze, die er einem Mann in die Schläfe setzte. Der Mann zuckte, sagte etwas, das Lena nicht verstand. Dann schloss er die Augen.

Und in diesem Moment – in diesem flüchtigen Instant – erkannte Lena das Gesicht.

Sie hatte es schon mal gesehen.

Nicht hier. Nicht jetzt. Aber irgendwo. Irgendwann. Ein Mann mit demselben Knick in der Nase, demselben Haaransatz, der sich wie ein Graben über die Stirn zog. Ein Mann, der nicht wusste, dass er hier war.

Weber Fourierte das Blatt Papier, das er in der anderen Hand hielt, eine Liste – die Liste. „Vergessen“, murmelte er. „Endlich.“

Lena spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Nicht vor Ekel. Vor Erkenntnis.

Mira zupfte an ihrem Ärmel. „Lena.“

„Er hat ihn schon gelöscht“, flüsterte Lena. „Den Mann.“

„Das ist nicht der, nach dem du suchst.“

„Woher weißt du das?“

Mira zögerte. Dann: „Weil ich es gesehen habe. Mehrere Male.“

Dr. Weber nahm ein neues Blatt, tunkte die Spritze in eine Flüssigkeit, die wie Quecksilber glänzte. Der nächste Patient wartete bereits.

Lena wusste, was sie tun musste.

Sie ließ Miras Hand los. „Ich muss bleiben.“

Mira packte ihren Arm fester. „Nein. Wir gehen. Jetzt.“

„Er hat mich schon gelöscht“, sagte Lena leise. „Ich bin die Dr. L. auf der Liste. Ich bin die, die 1985 verschwunden ist.“

Mira erstarrte. „Das ist unmöglich.“

„Oder ich bin die, die als Nächste dran ist.“ Lena blickte durch den Spalt. Dr. Weber hatte den nächsten Namen abgehakt. Zehn. Zehn Felder. Zehn Leben, die er auslöschen würde.

Und eines davon war ihres.

Sie atmete tief ein. „Ich bleibe.“

Mira wollte protestieren, aber Lena war schon auf dem Weg zur Tür.

Die Klinik würde sie löschen. Aber sie würde auch die Wahrheit herausfinden.

Und das war es wert.

Kapitel 7/12 – Szene 2

Die Tür zur Klinik war aus Metall, aber nicht schwer. Lena versuchte, sie leise zu öffnen, doch das Gelenk ächzte wie ein sterbender Vogel. Mira erstarrte, ihr Atem ein kurzer, heißer Hauch in Lenas Nacken. „Nicht hereinschauen. Nicht hereinschauen.“

Weber stand über einem Bett, die Spritze in der Hand, als wäre sie ein extension seiner eigene Arm. Das Licht der Deckenlampe fiel auf sein Gesicht, scharf, als würde es ihn ausgraben. Lena sah die Narbe an seinem Handgelenk – eine dünne, weiße Linie, die sich wie ein Fluss durch seine Haut schlängelte. Sie kannte diese Narbe.

Nein, sie hatte sie einmal gekannt.

Mira packte Lenas Arm. „Lena, schau weg.“

Doch sie konnte nicht. Weil der Patient auf dem Tisch nicht weer zu sein schien. Seine Augen waren offen, aber sie sahen durch sie hindurch, als würde er durch sie hindurchschauen. Und dann begann er zu sprechen.

„Sie haben mich hierher gebracht“, sagte er. Seine Stimme war rau, als hätte er jahrelang nicht gesprochen. „Ich sollte etwas vergessen. Aber ich erinnere mich an nichts.“

Weber drehte sich langsam um. Seine Augen waren kalt, aber nicht unheimlich. Sie waren nur… leer. Als hätte er etwas darin verloren, das er nie zurückbekommen würde. „Ah“, sagte er. „Besuch.“

Lena trat einen Schritt zurück, aber Mira hielt sie fest. „Lena, now.“

„Du kennst mich“, sagte Lena. Ihre Stimme war fest, aber sie zitterte leicht. „Du hast mich gelöscht.“

Weber lächelte. Es war kein freundliches Lächeln. Es war das Lächeln eines Mannes, der gerade eine wichtige Entdeckung gemacht hat. „Ja. Das habe ich.“

Mira zog Lena zurück, aber Lena blieb stehen. „Warum?“

„Weil das die Natur der Dinge ist“, sagte Weber. „Vergessen ist die einzige Wahrheit. Alles andere ist Illusion.“

Lena spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. „Und du? Erinnerst du dich?“

Weber hob die Spritze. „Nein. Aber das ist egal.“

Mira wollte Lena wegziehen, aber Lena blieb. „Du hast sie schon gelöscht“, sagte Lena. „Die anderen. Die auf der Liste.“

„Ja“, sagte Weber. „Und bald wirst du es auch sein.“

Lena spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Sie wusste, was sie tun musste. Sie musste fliehen. Jetzt. Bevor es zu spät war.

Doch sie blieb stehen.

Weber trat näher. „Du bist neugierig. Das ist interessant.“

Lena spürte, wie sich ihre Kehle zusammenzog. „Warum?“

„Weil Neugierde der letzte Rest von Erinnerung ist“, sagte Weber. „Und wenn sie verschwindet, verschwindet alles.“

Mira zog Lena zurück, aber Lena blieb. „Du hast recht“, sagte Lena. „Ich will wissen, warum. Ich will wissen, was du mir taken hast.“

Weber zögerte. Dann lächelte er. „Gut. Dann lass uns anfangen.“

Und dann hob er die Spritze.

Lena spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Sie wusste, was als Nächstes passieren würde. Sie wusste, dass sie fliehen sollte. Aber sie blieb stehen.

Weil sie die Wahrheit wollte. Selbst wenn es sie tötete.

Kapitel 7 – Szene 1

Die Klinik roch nach Desinfektionsmittel und etwas, das Lena nicht benennen konnte — ein metallischer Beigeschmack, der sich in ihre Nasenlöcher fraß. Sie versuchte, nicht zu atmen. Mira stand hinter ihr, ihre Hände auf Lenas Schultern, als könnte sie sie damit an Ort und Stelle halten. Die Tür war schwerer, als sie aussah. Lena stemmte ihr ganzes Gewicht dagegen, doch das Metall widerstand, als wüsste es, dass sie nicht hereingehörte.

Drinnen war es kalt. Kälter als draußen, kälter als jedes Haus, das Lena je betreten hatte. Die Wände waren kahl, weiß gestrichen, aber der Weißton war nicht frisch — er war abgenutzt, als hätte jemand ihn monatelang mit den Fingern abgewischt. An der Decke hingen Neonröhren, die flackerten, als würde die Klinik von einer unsichtbaren Hand an der Stromversorgung gedreht.

Weber stand am anderen Ende des Raums, vor einem Metalltisch, auf dem eine Spritze lag. Sein Anzug war makellos, aber seine Hände zitterten leicht, als hätte er gerade etwas getan, das ihn erschöpft hatte. Lena spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Sie kannte diese Hände. Sie hatte sie schon einmal gesehen — in einem Traum, vielleicht, oder in einer Erinnerung, die sie nicht hatte, weil sie nicht ihre eigene war.

„Du bist früher gekommen als erwartet“, sagte Weber. Seine Stimme war ruhig, aber es lag etwas darin, das Lena nicht mochte — eine Art Höflichkeit, die nicht für sie bestimmt war. „Hast du gut geschlafen?“

Lena sagte nichts. Mira presste ihre Finger in Lenas Schulter, als wollte sie sie daran hindern, sich zu bewegen. „Wir sind nicht hier, um Fragen zu beantworten“, sagte Mira.

Weber lächelte. Es war kein freundliches Lächeln. Es war das Lächeln eines Mannes, der gerade eine wichtige Entdeckung gemacht hat. „Doch. Genau das sind wir.“ Er trat näher, die Spritze in der Hand. „Ich habe viele Menschen hierher gebracht, Lena. Sie alle hatten etwas gemeinsam: Sie wollten etwas vergessen. Und ich habe es ihnen gegeben.“

Lena spürte, wie sich ihr Atem beschleunigte. „Was genau?“

„Erinnerungen“, sagte Weber. „Manche davon waren schmerzhaft. Andere… nützlich.“ Er hob die Spritze. „Aber es gibt eine Schwelle. Und du, Lena, bist sehr nah dran.“

Mira zögerte, dann trat sie vor. „Lass sie in Ruhe.“

Weber ignorierte sie. „Du weißt, dass du hierher gehören solltest. Du hast es immer gewusst, oder nicht?“ Er trat noch näher, bis Lena seinen Atem auf ihrem Gesicht spürte. „Du suchst nach Elias. Du suchst nach der Liste. Du suchst nach etwas, das du nicht benennen kannst, weil es dir genommen wurde.“

Lena spürte, wie sich ihr Herz schneller schlug. „Was hast du mit mir gemacht?“

Weber lächelte wieder. „Nichts, das du nicht selbst getan hättest. Du hast dich voluntar决定 to forget. Und jetzt…“ Er hob die Spritze. „…wirst du es wieder tun.“

Lena spürte, wie sich ihre Kehle zusammenzog. Sie wusste, dass sie fliehen sollte. Sie wusste, dass Mira sie zurückhalten würde, wenn sie es versuchte. Aber sie blieb stehen. Weil sie die Wahrheit wollte. Selbst wenn es sie tötete.

„Warum?“, fragte sie.

Weber zögerte. Dann lächelte er. „Weil das die Natur der Dinge ist. Vergessen ist die einzige Wahrheit. Alles andere ist Illusion.“

Mira trat vor, ihre Hände zu Fäusten geballt. „Lena, now.“

Aber Lena blieb. „Du hast recht. Ich will wissen, warum. Ich will wissen, was du mir genommen hast.“

Weber hob die Spritze. „Gut. Dann lass uns anfangen.“

Und dann hob er die Spritze.

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