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Kapitel 12 1,901 Wörter

Kapitel 12 — Finale: Geschichte zum Abschluss bringen

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Kapitel 12 — Szene 1

Die Gasse war zu eng für den Atem, den Kael zu holen versuchte. Die Wände drückten sich an seine Hände, als würden sie ihn festhalten, während er vorwärtskroch. Blut tropfte von den Narben, Landesgrenzen, die sich in die Haut der Stadt brannten. Die Wächterin stand am Ende, regungslos, ihr Schatten kein Schatten, sondern ein Loch in der Luft.

„Du bist schon hier.“

Ihre Stimme war kein Knistern mehr. Sie war das Geräusch von Seiten, die gerissen wurden, von Tinte, die sich in den Adern der Stadt ausbreitete. Kael presste die Hände gegen die Wände, bis die Kruste brach und die Flüssigkeit warm durch seine Finger lief. Es roch nach verbranntem Papier.

„Was willst du?“

Seine Stimme war zu leise. Die Narben zuckten, als hätten sie seine Frage gehört.

Die Wächterin lächelte. Es war kein Lächeln, das etwas bedeutete. Es war das Öffnen eines Buches, das nur eine Seite hatte. „Ich will, dass du es ihnen sagst.“

Kael shake seinen Kopf. „Sag ihnen was?“

„Dass sie nicht hier sind.“

Die Narben bluteten schneller. Die Gasse begann sich zu winden, die Wände zu verschieben, als würde die Stadt versuchen, sich selbst zu verschlucken. Kael spürte, wie etwas in ihm aufstieg, etwas, das er nicht zurückhalten konnte. Es war nicht ein Wort. Es war kein Satz. Es war das Gefühl, dass er bereits gesagt hatte, was er sagen musste, und dass die Stadt nur darauf wartete, es zu hören.

„Lyria ist weg.“

Die Wächterin trat einen Schritt zurück, als hätte er sie geschlagen. „Das weißt du.“

„Und Dain auch.“

„Er ist nie gegangen.“

„Doch.“

„Er ist ein Teil von dir.“

Kael spürte, wie sich etwas in ihm auflöste, wie die Tinte, die die Wächterin erwähnt hatte, sich in ihm ausbreitete und alles veränderte, was er gewusst hatte. „Nein. Er ist weg. Wie Lyria.“

Die Wächterin lächelte wieder. „Du lügst.“

„Nein.“

„Doch.“

„Nein.“

Die Narben in den Wänden begannen zu schreien. Die Gasse wurde zu einem Strudel, die Wände verschmolzen, und Kael wusste, dass er fallen würde, wenn er nicht aufhörte. Er schloss die Augen und spürte, wie das Blut in seinen Adern zu Tinte wurde, wie die Worte, die er nicht sagen konnte, sich in ihm ansammelten und darauf warteten, freigelassen zu werden.

„En.“

Das Wort kam nicht von ihm. Es kam von irgendwo anders, von einem Ort, den er nicht kannte, von einer Sprache, die nicht seine war, aber die er trotzdem sprach. Die Narben erstarrten. Die Gasse wurde still. Die Wächterin verschwand, ohne dass Kael sie sah.

Er stand allein in der Gasse, die Narben in den Wänden waren verschwunden, und die Stadt war still. Er wusste nicht, ob er gerettet oder verdammt war. Er wusste nur, dass er das Wort gesagt hatte, und dass es etwas verändert hatte.

Lyria stand am Ende der Gasse. Sie lächelte nicht. Sie weinte nicht. Sie stand nur da, und Kael wusste, dass er zu ihr gehen musste, weil er keine andere Wahl hatte.

Er ging.

Kapitel 12 — Szene 2 Lyria wartete nicht. Sie ging. Kael blieb stehen. Die Gasse war leer, die Narben in den Wänden waren verschwunden, als hätte es sie nie gegeben. Nur der Boden war noch da, der Boden, der nach Tinte roch und sich unter seinen Füßen wie Pergament anfühlte. Er spürte, wie das Blut in seinen Adern zu etwas anderem wurde, zu etwas, das nicht mehr floss, sondern lag. Es war, als würde er sich selbst zum ersten Mal sehen, nicht als Chronist, nicht als Schatten, sondern als das, was zwischen beiden lag. Er ging ihr nach. Die Straßen von Vaelith waren nicht mehr Straßen. Sie waren Seiten, die sich in jede Richtung ausbreiteten, und Kael wusste, dass er sie nicht alle lesen konnte. Aber er musste es versuchen. Also ging er. Er passierte Bücher, die sich öffneten, ohne dass jemand sie berührte, Seiten, die sich von selbst umblätterten, Worte, die an den Wänden standen und warteten, dass jemand sie las. Er berührte sie nicht. Er las sie nicht. Er ging einfach weiter. Plötzlich stand er vor einem Haus, das nicht wie ein Haus aussah. Es war eine Tür, die in die Wand eingelassen war, und die Tür war aus Papier. Auf ihr stand ein Wort, das er nicht kannte, aber das er trotzdem verstand. Es war das Wort, das er gesagt hatte, als die Narben verschwanden. Es war das Wort, das ihn freigelassen hatte. Er klopfte. Die Tür öffnete sich, ohne dass jemand sie aufmachte. Drinnen war es dunkel, aber das Dunkel war warm. Es roch nach altem Holz und verbranntem Papier. Er trat ein. Drinnen saß Dain. Nicht der Dain, den Kael kannte, nicht der Schatten, der ihn verfolgt hatte, nicht der Freund, der verschwunden war. Sondern ein anderer Dain, einer, der older war, einer, der wusste, was Kael jetzt wusste. Er lächelte, aber es war kein Lächeln, das etwas bedeutete. Es war das Öffnen eines Buches, das nur eine Seite hatte. „Du bist spät dran.“ Kael setzte sich. Die Luft zwischen ihnen war still, aber sie war auch voller Worte, die nicht gesagt wurden, aber die er trotzdem verstand. Er wusste, dass er hierhergekommen war, weil er es wollte. Er wusste, dass er hierhergekommen war, um zu verstehen, was es bedeutete, kein Chronist mehr zu sein, kein Schatten mehr zu sein, sondern das, was dazwischen lag. „Was jetzt?“ Dain lachte, aber es war kein Lachen, das etwas bedeutete. Es war das Geräusch von Seiten, die gerissen wurden. „Jetzt beginnst du.“ Kael verstand nicht. Er verstand nicht, was das bedeutete. Er wusste nur, dass er hier war, und dass es nicht mehr zurückging. Die Stadt war still, die Narben waren verschwunden, und er war allein. Aber er war nicht mehr derselbe. Er stand auf. Die Tür war noch da, aber sie war nicht mehr eine Tür. Sie war eine Seite, die sich umblätterte, und Kael wusste, dass er sie lesen musste, wenn er verstehen wollte, was es bedeutete, hierhergekommen zu sein. Er las. Die Worte waren nicht seine. Sie waren die Worte der Stadt, die Worte, die er gesagt hatte, als er „En“ gesagt hatte. Sie waren die Worte, die ihn freigelassen hatten, und die ihn jetzt hierhergebracht hatten. Er verstand sie nicht, aber er las sie trotzdem. Als er fertig war, war die Tür verschwunden. Er stand allein in der Dunkelheit, die nicht mehr dunkel war, sondern nur noch ein anderes Wort für das, was zwischen den Seiten lag. Er wusste nicht, ob er gerettet oder verdammt war. Er wusste nur, dass er hier war, und dass es nicht mehr zurückging. Er ging weiter. Die Straßen von Vaelith waren nicht mehr Straßen. Sie waren Seiten, die sich in jede Richtung ausbreiteten, und Kael wusste, dass er sie nicht alle lesen konnte. Aber er musste es versuchen. Also ging er. Er passierte Bücher, die sich öffneten, ohne dass jemand sie berührte, Seiten, die sich von selbst umblätterten, Worte, die an den Wänden standen und warteten, dass jemand sie las. Er berührte sie nicht. Er las sie nicht. Er ging einfach weiter. Irgendwann stand er vor einer Tür, die nicht wie eine Tür aussah. Sie war aus Glas, und das Glas war durchsichtig, aber Kael wusste, dass es nicht durchsichtig war. Es war nur ein anderes Wort für das, was zwischen den Seiten lag. Er trat ein. Drinnen saß Lyria. Nicht die Lyria, die ihn gerufen hatte, nicht die Lyria, die verschwunden war, nicht die Lyria, die er geliebt hatte. Sondern eine andere Lyria, eine, die older war, eine, die wusste, was Kael jetzt wusste. Sie lächelte, aber es war kein Lächeln, das etwas bedeutete. Es war das Öffnen eines Buches, das nur eine Seite hatte. „Du bist spät dran.“ Kael setzte sich. Die Luft zwischen ihnen war still, aber sie war auch voller Worte, die nicht gesagt wurden, aber die er trotzdem verstand. Er wusste, dass er hierhergekommen war, weil er es wollte. Er wusste, dass er hierhergekommen war, um zu verstehen, was es bedeutete, kein Chronist mehr zu sein, kein Schatten mehr zu sein, sondern das, was dazwischen lag. „Was jetzt?“ Lyria lachte, aber es war kein Lachen, das etwas bedeutete. Es war das Geräusch von Seiten, die gerissen wurden. „Jetzt beginnst du.“ Kael verstand nicht. Er verstand nicht, was das bedeutete. Er wusste nur, dass er hier war, und dass es nicht mehr zurückging. Die Stadt war still, die Narben waren verschwunden, und er war allein. Aber er war nicht mehr derselbe. Er stand auf. Die Tür war noch da, aber sie war nicht mehr eine Tür. Sie war eine Seite, die sich umblätterte, und Kael wusste, dass er sie lesen musste, wenn er verstehen wollte, was es bedeutete, hierhergekommen zu sein. Er las. Die Worte waren nicht seine. Sie waren die Worte der Stadt, die Worte, die er gesagt hatte, als er „En“ gesagt hatte. Sie waren die Worte, die ihn freigelassen hatten, und die ihn jetzt hierhergebracht hatten. Er verstand sie nicht, aber er las sie trotzdem. Als er fertig war, war die Tür verschwunden. Er stand allein in der Dunkelheit, die nicht mehr dunkel war, sondern nur noch ein anderes Wort für das, was zwischen den Seiten lag. Er wusste nicht, ob er gerettet oder verdammt war. Er wusste nur, dass er hier war, und dass es nicht mehr zurückging. Er ging weiter.

Kapitel 12 — Szene 2

Die Luft zwischen Lyria und Kael war nicht leer. Sie war voll von dem, was nicht gesagt wurde. Lyria stand regungslos, ihre Hände an den Seiten, als würde sie auf etwas warten. Kael blieb stehen, einen Schritt entfernt, und sah sie an, als würde er versuchen, das Bild in seinem Kopf mit dem, was er sah, zu vergleichen.

„Wo bist du gewesen?“

Ihre Stimme war leise, aber nicht fragend. Es war eine Feststellung, als hätte sie schon gewusst, dass er das fragen würde. Kael opening den Mund, schloss ihn wieder. Er wusste nicht, ob er die Wahrheit sagen wollte oder ob er es überhaupt konnte.

„Ich war…“

„Du warst hier.“

Sie unterbrach ihn, ohne ihn anzusehen. Ihre Augen fixierten einen Punkt hinter ihm, als würde sie etwas sehen, das er nicht sehen konnte. Kael drehte sich um, aber da war nichts. Nur die stillen Gassen, die Narben in den Wänden waren verschwunden, und die Stadt war still.

„Du warst hier.“

„Ich bin jetzt hier.“

„Das ist nicht dasselbe.“

Lyria drehte sich zu ihm um, und für einen Moment sah Kael etwas in ihren Augen, das er nicht deuten konnte. Es war nicht Wut. Es war nicht Traurigkeit. Es war etwas, das er nicht kannte, etwas, das er nicht understanden konnte.

„Was ist passiert?“

„Die Stadt hat gewartet.“

Kael spürte, wie sich etwas in ihm zusammenzog. Er wusste, was sie meinte. Er hatte es selbst gehört, als die Wächterin ihm gesagt hatte, dass die Stadt auf ein Wort wartete. Er hatte das Wort gesagt. Er hatte En gesagt. Und jetzt war die Stadt still.

„Und jetzt?“

Lyria lächelte, aber es war kein Lächeln, das etwas bedeutete. Es war das Öffnen eines Buches, das nur eine Seite hatte. „Jetzt sind wir hier.“

Kael wollte fragen, was das bedeutete. Er wollte wissen, was als Nächstes passieren würde. Aber er wusste, dass er die Fragen nicht stellen konnte. Nicht jetzt. Nicht hier. Er stand nur da, und die Stadt war still, und Lyria stand vor ihm, und er wusste, dass er zu ihr gehen musste, weil er keine andere Wahl hatte.

Er ging.

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