← Der Atem der Leere
Kapitel 3 Überarbeitet 994 Wörter

Der Mann, der nicht mehr atmet — Elara trifft auf Magnus, den ehemaligen Bibliothekar, der jetzt in den Tiefen der Bibliothek lebt. Er warnt sie vor dem, was sie sucht — aber sie weiß nicht, ob er ihr helfen oder sie in die Stille locken will.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Szene 1 – Magnus

Der Raum war zu still. Nicht die Stille der Bibliothek — die war bewusst, als würde sie atmen —, sondern eine andere, heavier. Als würde etwas in den Ecken hocken und Elara beobachten, wie sie die schmale Treppe hinabstieg, die in die Tiefen der Bibliothek führte. Die Luft roch nach altem Leder und etwas Süßlichem, das sie nicht benennen konnte. Es kroch ihr die Nase hinauf, als wäre es kein Geruch, sondern eine Erinnerung.

Magnus.

Sein Name kam ihr in den Kopf, bevor sie ihn sah. Ein Name, den sie nie gehört hatte, aber der sich wie ein Echo anfühlte, als hätte sie ihn irgendwo tief in sich selbst begraben. Sie folgte dem Gefühl, wie ein Kind, das im Dunkeln nach der Hand seiner Mutter greift, ohne zu wissen, dass es die eigene ist.

Die Tür am Ende der Treppe war nicht verriegelt. Nicht wie eine Tür, die man mit einem Schlüssel öffnet. Sie war abwesend, als hätte jemand vergessen, sie zu bauen, und dann gefunden, dass es besser war, sie einfach zu lassen. Elara schob sie mit der Fingerspitze auf, und sie gab nicht nach, aber sie bewegte sich auch nicht. Als würde sie entscheiden, ob sie sich öffnen wollte oder nicht.

Drinnen war es dunkel. Nicht die Dunkelheit, die man mit einer Kerze durchdringt, sondern eine, die sich wie ein Tuch über alles legte, als würde sie die Form der Dinge vergessen. Elara zündete ihr Stimmlicht an, aber das blaue Flackern warf keine Schatten. Es war, als würde das Licht sich weigern, etwas zu beleuchten, das es nicht wollte.

Magnus saß in der Mitte des Raums, auf einem Stuhl, der aussah, als hätte er seit Jahrhunderten keinen neuen Gast mehr gesehen. Sein Rücken war der Tür zugewandt, aber Elara wusste, dass er sie gehört hatte. Sie konnte es spüren — dieses Kribbeln im Nacken, als würde jemand über ihre Haut streicheln.

"Magnus?", sagte sie leise.

Keine Antwort. Nicht sofort. Sie ging näher, die Kante ihres Stimmlichts streifte den Boden, aber die Dunkelheit verschluckte das Licht, bevor es etwas erreichen konnte. Magnus' Hände lagen reglos auf den Armlehnen. Sie waren dünn, mit langen Fingern, die aussahen, als hätten sie viel geschrieben. Oder vielleicht etwas, das man nicht mit words beschreiben kann.

"Magnus, ich bin es, Elara. Ich suche den Codex Aeternitas."

Sie wartete. Die Stille im Raum war nicht wie die der Bibliothek. Sie war... leerer. Als würde etwas hier fehlen, das sonst überall war. Vielleicht war das der Unterschied.

Dann, ganz langsam, drehte Magnus sich um. Seine Augen waren offen, aber sie waren nicht da. Nicht wie Augen, die jemanden sehen. Sie waren leer, als hätte man den Blick darin gelöscht, wie man eine Kerze ausbläst. Nur dass in Magnus' Augen nichts mehr brannte.

"Elara", sagte er. Seine Stimme war ein Flüstern, das sich nicht wie eine Stimme anhörte. Es war, als würde etwas durch seine Kehle kriechen, um dann in words zu zerfallen. "Du bist in ihr."

Elara erstarrte. Die Stille in der Bibliothek war etwas, das sie mit sich herumtrug, aber hier... hier war sie anders. Sie drängte sich an sie, nicht wie eine umarmung, sondern wie etwas, das sie wollte.

"Was?", fragte sie, obwohl sie es wusste.

Die Frage hing in der Luft. Nicht als Frage, sondern als Feststellung. Magnus' Kopf neigte sich, als würde er etwas wählen, das er längst nicht mehr hatte. "Du hörst es nicht", sagte er. Seine Stimme war jetzt ein Echo, das von den Wänden zurückgeworfen wurde, aber die Wände waren leer. Es gab keine Reflektion hier. Nur das Flüstern. "Aber es ist in dir. Es war schon immer in dir."

Elara spürte, wie sich etwas in ihrem Brustkorb verschob. Ein Gewicht, das nicht schwer war, sondern leicht. Als würde etwas in ihr atmen, ohne dass sie es steuern konnte. Sie streckte die Hand aus, berührte Magnus' Arm. Seine Haut war kalt, aber nicht wie Eis. Kälte, die lebte.

"Was ist es?", flüsterte sie.

Magnus' Augen blieben leer. "Es ist der Atem der Leere. Er ist hier. Er wartet."

Elara spürte, wie sich etwas in ihr bewegte. Nicht Angst. Nicht genau. Es war, als würde etwas in ihr wachsen, langsam, aber unaufhaltsam, wie ein Samen, der in feuchter Erde beginnt, sich zu strecken.

"Du suchst ihn. Aber er sucht dich."

Elara zog die Hand zurück. Die Kälte blieb an ihren Fingerspitzen, als würde sie sich weigern, loszulassen.

"Das ist nicht möglich."

"Alles ist möglich", sagte Magnus. Seine Stimme war jetzt ein Hauch, der sich in ihren Ohren verlor. "Du denkst, du suchst das Buch. Aber in Wahrheit suchst du dich selbst."

Elara spürte, wie sich etwas in ihr regte. Etwas, das sie nicht kontrollieren konnte. Sie wollte zurückweichen, aber ihre Füße gehorchten nicht. Sie stand noch immer da, festgehalten von etwas, das sie nicht sehen konnte.

"Was meinst du?", fragte sie, obwohl sie wusste, dass er keine Antwort geben würde. Nicht in words. Nicht so.

Magnus' Kopf neigte sich zur Seite, als würde er etwas hören, das sie nicht konnte. "Du hörst es nicht. Aber es flüstert dir zu. Immer. Es sagt dir, du gehörst zu ihm."

Elara spürte, wie sich etwas in ihr regte. Etwas, das sie nicht benennen konnte. Es war nicht Angst. Es war nicht Neugier. Es war... etwas anderes. Etwas, das sich anfühlte, als würde sie in eine Tiefe blicken, die sie noch nicht erreicht hatte.

"Das ist unmöglich", sagte sie, aber ihre Stimme klang hohl, als würde sie durch eine leere Raum sprechen.

Magnus' Augen blieben leer, aber für einen Moment dachte Elara, sie würde etwas darin sehen. Etwas, das sich bewegte, als würde etwas darin atmen.

"Alles ist möglich", sagte er. "Du denkst, du bist hier, um das Buch zu finden. Aber in Wahrheit bist du hier, um ihn zu finden."

Elara spürte, wie sich etwas in ihr verschob. Etwas, das sie nicht kontrollieren konnte. Sie wollte weggehen, aber ihre Füße gehorchten nicht. Sie blieb stehen, festgehalten von etwas, das sie nicht sehen konnte.

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