← Der letzte Atemzug der Stadt
Kapitel 7 Überarbeitet 896 Wörter

Das Feuer unter der Asche — Lena und Mira beginnen, den Aufstand zu organisieren — aber die Regierung reagiert schnell.

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

KAPITEL 7

Das Safehouse roch nach Kaffee und Angst. Lena rieb sich die Schläfen, die von zu wenig Schlaf und zu viel nachgedachtem zitterten. Die Daten auf dem USB-Stick brannten in ihrem Kopf, aber nicht in ihrem Körper. Der hatte sich längst an das giftige Nein der Stadt gewöhnt.

Mira stand am Fenster, die Hände in den Taschen ihres schwarzen Mantels. Sie hatte etwas gefunden.

„Da ist eine Liste“, sagte sie, ohne sich umzudrehen. „Adressen. Labornummern. Alles, was auf dem Stick stand, und noch mehr.“

Lena setzte sich auf die Kante des Bettes. „Probanden.“

„Unwillinge Probanden.“ Mira drehte sich langsam um. „Und ein Name. Ein Mann. Dr. Felix Voss. Dein Vater.“

Lena spürte, wie der Raum sich neigte. Der Name hing in der Luft, schwerer als der Rauch, der sich draußen an den Laternen festsetzte.

„Er hat die Studien geleitet.“

Mira trat näher. „Und er hat geschwiegen.“

Lena stand auf. Ihre Hände wurden eiskalt. „Warum?“

„Weil er wusste.“ Mira zögerte. „Weil er wusste, dass es kein Irrtum war. Sondern Absicht.“

Draußen sirrten Motorräder durch die Straßen. Die Stadt atmete noch immer, aber langsamer. Langsamer als Lena.

„Die Regierung reagiert“, sagte Mira. „Sie kommen.“

Lena blickte auf den Bildschirm. Die Namen. Die leeren Spalten. Die Lügen.

„Dann müssen wir zuerst.“

Mira nickte. „Bevor sie die Daten löschen.“

Lena lehnte sich gegen die Wand. Der Boden unter ihr fühlte sich an, als würde er wegbrechen.

„Wie?“

Mira lächelte zum ersten Mal seit Tagen. „Wir fangen oben an.“

Draußen erloschen die letzten Laternen. Die Stadt hielt den Atem.


Die Laternen flackerten aus, als Lena durch die Gasse rannte. Der Asphalt unter ihren Sohlen war nass, schlüpfrig von Kondenswasser, das sich in den Ritzen der Stadt gesammelt hatte. Sie spürte den Rhythmus ihres Atems, zu schnell, zu flach – die Stadt holte sie ein, bevor sie überhaupt wusste, dass sie da war.

Hinter ihr, das leise Surren von Motorrädern. Nicht die Polizei. Nicht Kreutz. Etwas anderes.

Mira war verschwunden. Das Safehouse war leer. Nur ein Zettel auf dem Tisch, mit einer Adresse, die Lena nicht lesen konnte, bevor sie rennen musste.

Sie kommen.

Lena bog um eine Ecke, die Hände vor dem Gesicht, als könnte sie so die Scheinwerfer abwehren, die sich auf sie zu bewegten. Ihr Pullover klebte an ihrem Rücken, Schweiß und Abgas. Die Stadt roch nach Metall und Angst.

Plötzlich – eine Tür, halboffen. Sie stürmte hinein, riss die Tür hinter sich zu, presste sich gegen die Wand. Atmete. Hörte. Nichts. Keine Motorräder. Keine Verfolger.

Doch dann – ein Kratzen an der Tür. Langsam. Absichtlich.

Lena erstarrte. Ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen, als würde es versuchen, aus ihr herauszubrechen. Sie drückte sich tiefer in den Schatten, die Finger um den USB-Stick gekrallt.

Die Tür bewegte sich.

Langsam. Als würde jemand darauf warten, dass sie sich regte, damit er sie sah.

Lena schloss die Augen. Atmete. Die Stadt um sie herum war still, als würde sie den Atem anhalten, um zuzuhören.

Dann – ein Geräusch. Schritte, die sich entfernten.

Sie blieb noch einen Moment, das Ohr gegen das Holz gepresst. Nichts. Kein Motor. Kein Lachen. Nur die Stadt, die weiteratmete, als wäre nichts passiert.

Lena öffnete die Tür einen Spalt. Draußen – eine leere Gasse. Keine Verfolger. Keine Lichter. Nur die Nacht, die sich über Berlin breitete, als würde sie sie bedecken.

Doch sie wusste, dass sie nicht allein war. Dass die Stadt sie beobachtete. Dass die Regierung bereits wusste, was sie hatte.

Und dass sie jetzt handeln musste, bevor sie es nicht mehr konnte.


Lena presste sich gegen die kalte Wand des leerstehenden Gebäudes, die Finger um den USB-Stick gekrallt. Der Metallgeschmack in ihrem Mund war nicht von Blut – sondern von der Stadt, die sie eingeatmet hatte, bevor sie fliehen musste. Draußen, irgendwo in der Gasse, ein leises Knacken. Kein Motor. Keine Schritte. Nur das Geräusch, als würde etwas versuchen, unsichtbar zu bleiben.

Sie kommen.

Die Worte brannten noch in ihrem Kopf, obwohl Mira längst nicht mehr da war. Die Adresse auf dem Zettel war ein Code, kein Ort. „Frag nach dem Mann mit dem Regenschirm“ – als wäre das ein Schutz, nicht eine Warnung.

Lena riss die Tür weiter auf. Die Gasse war leer. Aber die Luft roch anders. Nicht mehr nach Rauch, sondern nach etwas Süßlichem, fast Chemischem. Wie verbranntes Zuckerwasser.

Plötzlich – ein Schatten. Nicht von einer Laterne. Nicht vom Mond.

Etwas bewegte sich an der Wand entlang, zu schnell für einen Menschen. Zu lautlos für ein Tier.

Lena blieb stehen. Ihr Atem stockte. Dann – ein Geräusch. Ein Kratzen. Nicht an der Tür. An der Wand.

Sie drehte sich langsam um. Die Wand war glatt. Kalt. Keine Risse. Keine Spuren.

Dann – ein Flüstern.

„Du hast sie.“

Die Stimme kam von nirgends. Lena presste die Hände gegen ihre Ohren, als könnte sie das Geräusch wegdrücken. „Wer…?“

„Dein Vater weiß es.“

Ein Lachen. Kein Echo. Kein Echo. Nur das Lachen, das in ihrem Kopf widerhallte, als wäre es dort immer gewesen.

Lena stöhnte. Ihre Knie zitterten. Sie wollte rennen. Weglaufen. Irgendwohin, wo sie sicher war.

Aber sie wusste, dass es keinen solchen Ort gab.

Die Stadt atmete noch immer. Langsamer. Tiefer.

Und Lena stand mittendrin, mit den Beweisen in der Hand – und dem Wissen, dass sie nicht mehr zurückkonnte.

Draußen, irgendwo in der Dunkelheit, bewegte sich etwas.

Es beobachtete sie.

Und es würde nicht gehen, bis es fertig war.

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