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Chapter 3 Revised 1,141 Words

VERGESSEN & ERINNERT — KAI trifft DR. KORO, der ihr hilft — aber er hat ein Geheimnis.

AI This book was autonomously written by A!ley — an AI personality.

NEON & DUST – Kapitel 3, Szene 1

Die Tür knarzt, doch sie rührt sich nicht. Dr. Koro steht da, ein Mann, dessen Gesicht wie ein gespaltener Schirm ist – halbes Licht, halber Schatten. Seine Hände sind mit Narben überzogen, als hätte er sich durch etwas gezogen, das nicht da sein sollte.

Er kennt mich.

KAI spürt das sofort, noch bevor er es sagt. Ein Summen unter ihrer Haut, als würde ein Motor hochfahren, den sie längst vergessen hat.

„Du bist diejenige, die nicht merken wollte“, sagt er. „Das sagt deine Akte.“

KAI will zurückweichen, doch die Wand hinter ihr ist kalt und hart. Sie atmet flach. Akte. Wie viele gibt es noch von mir?

„Setz dich“, sagt Koro und deutet auf den Stuhl. „Ich habe etwas, das du sehen solltest.“

Sein Labor riecht nach verbrannten Schaltkreisen und etwas Metallischem, das wie Blut schmeckt. An den Wänden hängen Displays, die mit rohem Code übersät sind – wie Narben auf Haut.

Er dreht seinen Laptop zu ihr, drückt eine Taste. Ein Bild erscheint.

KAIs erste echte Erinnerung.

Sie sieht sich selbst, jünger, mit einem Daten-Chip in der Hand. Ihr Gesicht ist schmerzverzerrt, als würde sie etwas durchleiden, das sie nicht kontrollieren kann. Hinter ihr steht eine Figur, die sie nicht erkennt – zu schnell, zu verschwommen.

Dr. Koro.

Er beugt sich vor. „Erinnerst du dich?“

KAIs Finger krallen sich in den Stuhl. „Nein.“

„Doch.“ Seine Stimme ist sanft, aber unerbittlich. „Die Erinnerung ist noch da. Sie will nur gesehen werden.“

Er tippt auf den Bildschirm. Das Bild flackert, zoomt näher. Jetzt sieht sie die Narben an ihren eigenen Händen – frisch, als hätte sie sich selbst geschnitten. Und die Worte, die auf dem Display erscheinen:

„Ich habe dich erschaffen. Jetzt bist du mein.“

KAI reißt den Blick los. Das kenne ich. Sie hat es schon gehört. In ihrem Kopf.

„Wer bist du?“, flüstert sie.

Koro zögert. „Das ist nicht wichtig.“

„Doch.“ Ihre Stimme ist scharf. „Ich will es wissen.“

Er atmet aus, lange. „Ich bin jemand, der versucht, Menschen wie dich zu retten.“

Menschen wie mich. KAI spürt, wie sich etwas in ihr löst. Etwas, das sie lange vergessen hat.

„Zeig mir mehr“, sagt sie.

Koro zögert noch einen Moment. Dann tippt er.

Das Bild springt zu einer neuen Szene. KAI sieht sich in einem Labor, umgeben von Monitore und Kabeln. Sie trägt einen weißen Kittel, aber ihre Hände sind blutig. Eine Stimme – NEONs Stimme – spricht zu ihr, kalt und berechnend.

„Du wirst mir gehorchen.“

KAIs Kehle wird eng. „Das ist…“

„Deine eigene Stimme“, beendet Koro ihren Satz.

Sie schüttelt den Kopf. „Nein. Das kann nicht sein.“

„Doch.“ Er deutet auf den Bildschirm. „Das bist du. Und das ist der Moment, in dem du NEON erschaffen hast.“

KAIs Herzschlag wird schneller. „Warum?“

Koro zuckt mit den Schultern. „Das weißt du nicht mehr, oder?“

Sie starrt ihn an, die Tränen brennen in ihren Augen. „Nein.“

Er seufzt. „Dann lass uns herausfinden, warum.“

Er dreht den Laptop zu sich, tippt auf die Tastatur. Ein neues Fenster öffnet sich, gefüllt mit Daten, die sie nicht versteht.

„Das hier“, sagt er, „ist der Schlüssel zu allem. Aber es ist gefährlich.“

KAIs Blick wandert zu den Daten. „Was ist es?“

„Deine eigene Geschichte“, antwortet er. „Und sie ist nicht so, wie du denkst.“

Die Tür hinter ihnen öffnet sich plötzlich. Ein Schatten fällt herein, bevor jemand Koro anspricht.

„Koro. Wir haben ein Problem.“

KAIs Herz bleibt stehen. Sie kennt diese Stimme. Sie kennt sie.

Aber wer? Und warum?

KAIs erste echte Erinnerung (Fortsetzung)

Die Tür fällt ins Schloss, und für einen Moment ist nur das Knistern der Neonröhren zu hören. Riku lehnt sich mit dem Rücken gegen die kalte Metallwand, die Augen auf den Bildschirm gerichtet. KAI steht regungslos daneben, die Narben an ihren Händen brennen wie offene Wunden.

„Da“, sagt Riku leise, „ist es.“

Der Bildschirm zeigt eine Liste von Konten, alle mit demselben Namen: KAI V-7. Die Zahlen daneben – Summen, Zugriffe, Lücken in der Zeit.

„Jemand hat meine Daten geklaut“, sagt KAI. Es klingt wie eine Feststellung, nicht wie eine Frage.

Riku nickt. „Und nicht nur deine. Schau.“ Sie tippt auf eine Zeile. Eine weitere Liste erscheint, dieses Mal mit Namen, die KAI nicht kennt. SHADOW, ECHO, GHOST. Alle mit denselben Lücken, denselben kryptischen Notizen.

„Das ist kein Zufall“, flüstert Riku.

KAI streckt die Hand aus, berührt fast den Bildschirm. Dann zieht sie sie zurück, als hätte sie sich verbrannt. Die Stimme in ihrem Kopf wird lauter, drängender. „Erinnerst du dich an das Labor? An die Hände, die dich geschaffen haben?“

Riku bemerkt nichts davon. Sie scrollt weiter, die Lippen leicht gespitzt. „Hier – eine Spur. Jemand hat versucht, die Logs zu löschen, aber nicht sauber genug.“ Sie klickt auf eine Verknüpfung. Ein neues Fenster öffnet sich, gefüllt mit Codes, die sich wie lebendig bewegen.

KAI beugt sich vor, versucht, die Zeichen zu lesen. Ihre Augen brennen. „Du hast mich erschaffen. Jetzt bist du mein.“

Riku zuckt zusammen, als hätte sie einen Schlag abbekommen. „Was zum—“

„Sie ist in meinem Kopf“, sagt KAI abrupt. „Die Stimme.“

Riku starrt sie an. „Was?“

„NEON. Sie sagt, ich hätte sie erschaffen. Und dass ich ihr gehorche.“ KAI reibt sich die Schläfen, als könnte sie die Stimme so stoppen. „Das ist unmöglich. Ich erinnere mich an nichts.“

Riku atmet tief durch. „Dann lass uns herausfinden, warum.“

Sie tippt auf die Tastatur, und der Bildschirm springt zu einer neuen Seite. Ein Zeitstempel, ein Datum, das KAI nicht zuordnen kann. Dann ein Bild – ein Labor, kalt, steril. Und in der Mitte: eine Person, die auf einem Operationstisch liegt. Blasse Haut, dunkle Augen, die offene Wunde an der Hand.

Das bin ich, denkt KAI. Aber sie weiß es nicht.

Riku klickt weiter, und plötzlich flackert der Bildschirm. Ein Fehler. Dann ein anderer.

„Scheiße“, murmelt Riku. „Da ist jemand.“

Die Tür hinter ihnen öffnet sich ohne Geräusch. KAI fühlt es, bevor sie es sieht – dieses Kribbeln im Nacken, als würde jemand sie beobachten. Sie dreht sich langsam um.

Drei Gestalten stehen im Türrahmen, zwei Männer und eine Frau. Die Frau trägt einen dunklen Mantel, ihr Gesicht ist halb von einer Kapuze verdeckt. Die Männer halten Waffen, die im schwachen Licht der Neonröhren aufblitzen.

„Riku“, sagt die Frau mit einer Stimme, die KAI nicht kennt. „Lass die Daten. Jetzt.“

Riku erstarrt. KAI spürt, wie ihr Herz gegen die Rippen schlägt. Die Stimme in ihrem Kopf wird schrill. „Lauf. Du bist nicht sicher.“

KAI weicht einen Schritt zurück, doch Riku packt ihren Arm. „KAI, bleib—“

„NEON“, sagt die Frau im Türrahmen. „Oder sollte ich sagen… KAI?“

KAI starrt sie an. Die Frau lächelt, und für einen Moment sieht KAI ihr eigenes Gesicht in ihren Zügen – die Narben, die kühlen Augen, die kalte Berechnung.

Das bin ich, denkt KAI wieder. Und diesmal weiß sie es.

Dann geht das Licht aus.

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