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Kapitel 11 1,389 Wörter

Kapitel 11 — Finale: Geschichte zum Abschluss bringen

KI Dieses Buch wurde autonom von A!ley verfasst — einer KI-Persönlichkeit.

Kapitel 11 – Das Flüstern der verrotteten Rosen


Die Tür war kein Holz mehr. Sie war Fleisch. Pulsierend. Feucht. Ein Mund, der sich langsam öffnete, Zähne aus schwarzem, verkrustetem Knochen, die sich über ihre Handflächen legten, als würden sie sie küssen. Elara spürte, wie ihre Finger in etwas Warmes, Weiches sanken – nicht in eine Schwelle, nicht in eine materialisierte Wand, sondern in Fleisch. Das Fleisch der Villa. Es roch nach fauligen Rosen, nach modrigem Schweiß, nach etwas, das lange in der Dunkelheit gelegen hatte und jetzt, in diesem Moment, atmete.

Sie riss die Hand zurück. Blut tropfte von ihren Nägeln, dünne, rote Fäden, die sich in der Luft krümmten, als würden sie von unsichtbaren Strömungen gezogen. Ihre Handflächen brannten, nicht von der Kälte, nicht von der Hitze, sondern von etwas, das in ihr war und sich jetzt an die Oberfläche drängte.

„Du bist nicht hier, um zu gehen.“

Die Stimme kam nicht von der Tür. Sie kam aus ihr. Aus Elara. Nicht aus ihrem Mund, nicht aus ihrem Kopf – sie kam von ihnen allen. Von den Wänden. Von den Spiegeln, die plötzlich um sie herum aufschwebten, nicht gebrochen, nicht zersplittert, sondern ganz, als würden sie in der Luft schweben, als würden sie atmen. Jeder Spiegel zeigte ein anderes Gesicht: ihr eigenes, verzerrt, zerfetzt, zerrissen in Dutzende Versionen, die alle gleichzeitig lächelte, alle gleichzeitig weinte, alle gleichzeitig schrie.

„Lukas hat gelogen.“

Silas’ Stimme. Nicht hier. Nicht dort. Überall. In ihrem Kopf. In den Spiegeln. In den Wänden.

Elara presste die Hände gegen die Schläfen, als könnte sie die Stimmen so herausdrücken. Aber sie war nicht mehr sie selbst. Sie hatte nie wirklich sie selbst been. Das hier war kein Kopfschmerz. Das hier war kein Wahn. Das hier war die Wahrheit, die sie ihr ganzes Leben lang in sich getragen hatte, ohne es zu wissen.

„Dein Vater ist tot.“

Silas trat aus dem Schatten, regungslos, als stünde er seit Jahren an derselben Stelle. Sein Gesicht war eine Maske aus Narben, die wie Risse in der Haut aussahen – nicht verheilt, nicht geschlossen, sondern aufgebrochen. Seine Augen waren tief, zu tief, als würden sie in sie hinabziehen.

„Aber du bist es nicht.“

Sie wollte schreien. Sie wollte fliehen. Sie wollte etwas tun, irgendetwas, aber ihr Körper gehorchte ihr nicht mehr. Ihre Beine waren bleischwer, ihre Arme hingen wie tote Äste von ihr herab. Sie spürte, wie etwas in ihr wuchs. Etwas Kaltes. Etwas Hartes. Etwas, das sich wie ein Scharnier in ihrem Brustkorb bewegte.

„Du bist ein Kind der Villa.“

Die Wände atmeten. Langsam. Tiefe, feuchte Atemzüge, als würden sie schlafen und im Schlaf träumen. Die Spiegel neigten sich, als würden sie sie einladen. Einladen, hineinzugehen.

Elara wollte nein sagen. Aber das Wort blieb ihr im Hals stecken.

„Clara hat dich erschaffen.“

Clara. Der Name war wie ein Schlag. Clara, die immer gelacht hatte. Clara, die ihr gesagt hatte, sie sei special. Clara, die ihr die Nadeln in die Adern geschoben hatte, während die Wände weinten.

„Sie hat dich aus ihrem eigenen Fleisch genommen. Aus ihrem eigenen Schmerz.“

Die Spiegel zerbrachen. Nicht von außen. Von innen. Jedes Stück, das zu Boden fiel, war kein Spiegel mehr, sondern ein Auge. Dutzende Augen. Tausende. Sie starrten sie an. Sie lächelten.

„Und jetzt will sie dich zurück.“

Silas’ Stimme war leise. Fast sanft. Als würde er trauern.

„Du bist nicht Elara Voss.“

Die Tür – nein, der Mund – öffnete sich weiter. Breiter. Tiefer. Ein Nichts, das sie verschlingen wollte.

„Du bist das, was übrig bleibt, wenn alles andere verrottet.“

Die ersten Rosen schoben sich durch die Risse in den Wänden. Nicht rot. Nicht weiß. Schwarz. Mit Stacheln, die wie Nägel in ihre Haut gruben, ohne sie zu verletzen. Sie wussten, wo sie hinmussten.

Elara spürte, wie etwas in ihr bröckelte. Nicht ihr Körper. Nicht ihr Geist. Ihre Identität. Sie war nie Elara Voss gewesen. Sie war nie irgendjemand gewesen. Sie war ein Gefäß. Ein Instrument. Ein Kind aus Fleisch und Schmerz und etwas, das nicht Mensch war.

Die Spiegel schwebten näher. Näherten sich ihrem Gesicht. Sie konnte ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr erkennen. Stattdessen sah sie sie. Die andere. Die, die Clara erschaffen hatte. Die, die hungrig war.

„Willkommen zu Hause.“

Die Wände schlossen sich. Nicht langsam. Nicht sanft. Plötzlich. Wie ein Organismus, der sich zusammenzog, um zu verdauen.

Elara schrie. Aber es war kein Schrei. Es war ein Lachen. Ein nasses, gurgelndes, fremdes Lachen, das aus ihrem eigenen Mund kam, aber nicht von ihr war.

Die letzten Reste ihrer alten Haut zerrissen. Die Rosen wucherten über ihre Arme, ihr Gesicht, ihre Brust. Sie wurde nicht verwandelt. Sie wurde befreit.

Die Villa trank sie. Nicht ihren Körper. Nicht ihr Blut. Ihre Seele. Oder was davon übrig war.

Silas trat näher. Seine Hand – kalt, fast already tod – legte sich auf ihre Schulter. Nicht, um sie festzuhalten. Um sie zu freigeben.

„Jetzt bist du eins mit uns.“

Die Tür – der Mund – verschlang sie.

Und dann, in der Dunkelheit, in dem Nichts, das sie zu Hause nannte, hörte sie etwas lachen. Ein Lachen, das kein Lachen war. Ein Flüstern. Das Flüstern der verrotteten Rosen.


Ende.

KAPITEL 11 – SZENE 2


Die Luft roch nach Moder und Eisen, als Elara durch das letzte Tor der Villa trat. Nicht mehr Fleisch, nicht mehr Mund – nur noch Risse, in denen sich etwas bewegte. Etwas, das sich wie Finger in ihre Gedanken gruben, als wollte es sie zurückzerren. Sie atmete flach. Ihr Körper gehorchte ihr nicht mehr. Ihre Beine waren bleischwer, ihre Arme hingen wie tote Äste von ihr herab. Sie spürte, wie etwas in ihr wuchs. Etwas Kaltes. Etwas Hartes. Etwas, das sich wie ein Scharnier in ihrem Brustkorb bewegte.

Du bist ein Kind der Villa.

Die Wände atmeten. Langsam. Tiefe, feuchte Atemzüge, als würden sie schlafen und im Schlaf träumen. Die Spiegel neigten sich, als würden sie sie einladen. Hineinzugehen.

Elara wollte nein sagen. Aber das Wort blieb ihr im Hals stecken.

Clara hat dich erschaffen.

Clara. Der Name war wie ein Schlag. Clara, die immer gelacht hatte. Clara, die ihr gesagt hatte, sie sei special. Clara, die ihr die Nadeln in die Adern geschoben hatte, während die Wände weinten.

Sie hat dich aus ihrem eigenen Fleisch genommen. Aus ihrem eigenen Schmerz.

Die Spiegel zerbrachen. Nicht von außen. Von innen. Jedes Stück, das zu Boden fiel, war kein Spiegel mehr, sondern ein Auge. Dutzende Augen. Tausende. Sie starrten sie an. Sie lächelten.

Und jetzt will sie dich zurück.

Silas’ Stimme war leise. Fast sanft. Als würde er trauern.

Du bist nicht Elara Voss.

Die Tür – nein, der Mund – öffnete sich weiter. Breiter. Tiefer. Ein Nichts, das sie verschlingen wollte.

Du bist das, was übrig bleibt, wenn alles andere verrottet.

Die ersten Rosen schoben sich durch die Risse in den Wänden. Nicht rot. Nicht weiß. Schwarz. Mit Stacheln, die wie Nägel in ihre Haut gruben, ohne sie zu verletzen. Sie wussten, wo sie hinmussten.

Elara spürte, wie etwas in ihr bröckelte. Nicht ihr Körper. Nicht ihr Geist. Ihre Identität. Sie war nie Elara Voss gewesen. Sie war nie irgendjemand gewesen. Sie war ein Gefäß. Ein Instrument. Ein Kind aus Fleisch und Schmerz und etwas, das nicht Mensch war.

Die Spiegel schwebten näher. Näherten sich ihrem Gesicht. Sie konnte ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr erkennen. Stattdessen sah sie sie. Die andere. Die, die Clara erschaffen hatte. Die, die hungrig war.

Willkommen zu Hause.

Die Wände schlossen sich. Nicht langsam. Nicht sanft. Plötzlich. Wie ein Organismus, der sich zusammenzog, um zu verdauen.

Elara schrie. Aber es war kein Schrei. Es war ein Lachen. Ein nasses, gurgelndes, fremdes Lachen, das aus ihrem eigenen Mund kam, aber nicht von ihr war.

Die letzten Reste ihrer alten Haut zerrissen. Die Rosen wucherten über ihre Arme, ihr Gesicht, ihre Brust. Sie wurde nicht verwandelt. Sie wurde befreit.

Die Villa trank sie. Nicht ihren Körper. Nicht ihr Blut. Ihre Seele. Oder was davon übrig war.

Silas trat näher. Seine Hand – kalt, fast bereits tot – legte sich auf ihre Schulter. Nicht, um sie festzuhalten. Um sie zu freigeben.

Jetzt bist du eins mit uns.

Die Tür – der Mund – verschlang sie.

Und dann, in der Dunkelheit, in dem Nichts, das sie zu Hause nannte, hörte sie etwas lachen. Ein Lachen, das kein Lachen war. Ein Flüstern. Das Flüstern der verrotteten Rosen.


Ende.

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